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VW steckt angeblich im Software-Chaos! Wackelt jetzt sogar Trinity?

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

Wolfsburg. 

Knirscht es bei VW hinter den Türen im Wolfsburger Hochhaus?

Angeblich gibt es bei einem ambitionierten Zukunftsprojekt von VW ziemlich große Probleme.

VW: Flüchtet die Cariad-Crew?

Einem „Handelsblatt“-Bericht zufolge liegt eine für den Konzern extrem wichtige VW-Tochter weit hinter den Zeitplänen. Es geht um Cariad, die Software-Einheit von VW, die Volkswagen fit für die Zukunft machen soll.

Eigentlich soll die Software für das eigene Auto-Betriebssystem und das automatisierte Fahren in drei Jahren fertig sein. Dafür müsste aber die Basissoftware schon in diesem Jahr im Kasten sein – davon sei VW aber noch weit entfernt, heißt es im Bericht. Offenbar wackelt daher auch der Zeitplan für die Artemis- und Trinity-Modelle.

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Ein VW-Insider geht noch weiter: Der Softwareplan von VW sei überambitioniert und Cariad wirke überfordert. Mehr noch: Viele der gut 5.000 Mitarbeiter der Software-Einheit seien so unzufrieden, dass sie Cariad verlassen wollen – darunter sowohl Top-Manager als auch Mitarbeiter der unteren Ebenen.

„Wir können uns vor Bewerbungen von Cariad kaum retten“, sagte der Chef eines deutschen Softwarehauses dem „Handelsblatt“. VW hatte für das Cariad-Team Entwickler aller Marken zusammengetrommelt und auch Externe ins Boot geholt.

Chaos bei Cariad? VW-Chef Diess unter Druck

Laut VW-Finanzchef Arno Antlitz pumpt der Volkswagen Konzern jährlich 2,5 Milliarden in die Software-Einheit. VW ist mit dem Projekt ein großes Risiko eingegangen: Andere Autobauer setzen bei dem Thema auf Partner wie Google oder Amazon. Volkswagen dagegen will seinen eigenen Weg gehen – wenn alles klappt, ist das ein großer Vorteil für die Wolfsburger.

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Wenn es allerdings schiefgeht, könnte es auch für VW-Chef Herbert Diess ungemütlich werden – denn er hat Anfang des Jahres die Aufsicht bei Cariad übernommen. (red)