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VW: Oliver Blume stellt sich Mitarbeiter-Fragen! Bei DIESEM Punkt grätscht Cavallo dazwischen

Wolfsburg – das ist die VW-Stadt

Seit einer Woche sitzt Oliver Blume jetzt im Chef-Sessel bei VW – und zu Beginn hat er sich am Dienstag in einer Liveübertragung den Fragen der Mitarbeiter gestellt.

Mit dabei waren auch Betriebsrats-Chefin Daniela Cavallo und ihr Stellvertreter Gerardo Scarpino. Bei einem Punkt musste die 47-Jährige dem neuen VW-Boss allerdings dazwischen grätschen – und zeigt, auf welchem Pulverfass sich Blume mit seinem neuen Posten jetzt bewegt.

VW: Blume bleibt Doppelchef

Viele hatten sich schon gefragt, ob Oliver Blume als neuer VW-Boss auf seinen Posten bei Porsche verzichten würde. Ein Mitarbeiter sprach diesen Gedanken aus und stellte die Frage dem 54-Jährigen. Die Antwort: Blume will sowohl Chef von Volkswagen als auch Porsche bleiben, wie die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ (WAZ) schreibt.

Für Oliver Blume sei dies nämlich nicht nur „eine erfolgreiche Tradition bei Volkswagen“, sondern auch ein großer Vorteil: Denn seine 28-jährige Erfahrung bei den VW-Marken Porsche, Audi, Seat und auch Volkswagen würde seine Fähigkeiten als Konzernleitung nur unterstützen. „Ein Konzern ist nur so erfolgreich wie seine Marken“, sagte Blume. „Und der VW-Konzern braucht alle seine Marken.“

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VW-Boss Oliver Blume hat sich am Dienstag zahlreichen Mitarbeiter-Fragen gestellt. Foto: VW-Betriebsrat/Kevin Nobs

Durch die Erfahrung wisse er, wie es beim Autobauer funktioniere – für ihn ist klar, dass auch bei der Marke Volkswagen angesetzt werden müsse. Genau an diesem Punkt grätscht dem VW-Boss Daniela Cavallo dazwischen.

Daniela Cavallo zu VW-Boss Oliver Blume – „wird auch Konflikte geben“

Denn für Cavallo ist ein Punkt besonders wichtig: „Gerade in der Marke Volkswagen hat es zuletzt viele Enttäuschungen gegeben – ID.3, Golf, Software, an diesen Punkten müssen wir dringend arbeiten!“, wie es weiter in der „WAZ“ heißt. Für Oliver Blume steht fest: Ein Alleingang soll die Transformation nicht werden. Betriebsrat, Mitarbeiter und Konzernspitze müssten zusammenarbeiten.


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Nur so könne man erfolgreich sein Ziel erreichen: „Wenn unsere Produkte begehrenswert sind, sind wir auch erfolgreich und sichern Arbeitsplätze.“

Cavallo legt dabei aber die Karten auf den Tisch und richtet deutliche Worte an Blume: „Dabei wird es aber auch Konflikte geben.“ Die reflektierte Antwort vom neuen VW-Boss: „Konflikte und das Finden von Kompromissen machen uns stärker.“