Braunschweig 

Braunschweig: OB Markurth will nicht wieder zur Wahl antreten – SPD schickt IHN ins Rennen

Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth tritt überraschenderweise nicht erneut zur Wahl an. Das hat persönliche Gründe.
Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth tritt überraschenderweise nicht erneut zur Wahl an. Das hat persönliche Gründe.
Foto: imago/Susanne Hübner

Braunschweig. Das kommt überraschend!

Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth will im September nicht erneut zur Wahl antreten, das berichtet die „Braunschweiger Zeitung“. Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, habe aber persönliche Gründe.

Braunschweigs OB Markurth tritt nicht wieder zur Wahl an

Seit dem 1. Juli 2014 ist Ulrich Markurth Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, hat außerdem viele weitere Funktionen inne, so zum Beispiel als Aufsichtsratsvorsitzender bei BS Energy oder auch als Präsident des Stiftungsrates der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.

Kurzum: Ulrich Markurth hat ganz schön viel zutun. Und dann ist da auch noch die Corona-Pandemie, die ihm und auch allen anderen Politikern eine Menge abverlangt. Eine Situation, die die Entscheidung wohl nicht leichter gemacht hat, im September nicht erneut zur Wahl anzutreten.

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Markurth: Entscheidung habe sehr persönliche Gründe

Gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“ erklärte Markurth, dass seine Entscheidung eine sehr persönliche war. Gesundheitliche Probleme hätten ihm vor einiger Zeit gezeigt, wie wichtig es ist, das Amt des Oberbürgermeisters auch physisch meistern zu können. Habe er keine Kraft für sich, könne er auch eine Kraft für die Stadt haben.

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Jetzt gehe es ihm besser, die letzten Monate will er mit ganzer Energie durchziehen. Dann tritt Markurth jedoch nicht mehr an. Wie jahrelange Weggefährten auf seine Entscheidung reagiert haben, erfährst du auf www.braunschweiger-zeitung.de.

Er wird neuer SPD-Kandidat

Für die Wahl im September schickt die SPD nun Thorsten Kornblum (38) ins Rennen um die Nachfolge von Ulrich Markurth, wie die Partei am Dienstag mitteilte. Als Gegenkandidat bewirbt sich der parteilose Kasper Haller für die CDU um das Amt. (abr/dpa)