Braunschweig 

Braunschweig: Eil-Kundgebung gegen rechte Gewalt – das sagt die Polizei

Hunderte Menschen haben am Freitagabend in Braunschweig gegen rechte Umtriebe und Gewalt in der Stadt demonstriert. (Symbolbild)
Hunderte Menschen haben am Freitagabend in Braunschweig gegen rechte Umtriebe und Gewalt in der Stadt demonstriert. (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Ulrich Stamm/Geisler-Fotopress

Braunschweig. In Braunschweig hat es eine Solidaritäts-Demonstration gegeben.

Zur Demo am Freitagabend kamen laut Polizei Braunschweig bis zu 370 Leute. Demnach blieb alles vergleichsweise ruhig. Angemeldet worden war das Ganze vom „Bündnis gegen Rechts Braunschweig“.

Braunschweig: Soli-Demo nach mutmaßlichem Brandanschlag

Das Motto der Eil-Kundgebung sowie der Demo im Westlichen Ringgebiet lautete „Solidarisch mit Betroffenen rechter Gewalt! Schluss mit den Nazimachenschaften in Braunschweig!“

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Hintergrund war ein mutmaßlicher Brandanschlag auf das Antifaschistische Café. Am Dienstagabend war hier ein vor dem Eingang abgestellter Fahrradanhänger in Flammen aufgegangen.

Die Polizei schreibt, dass von den Demo-Teilnehmern am Freitagabend zwischenzeitlich zwei Signalfackeln abgebrannt wurden. Dies habe man aber schnell wieder unterbunden, heißt es.

Im Bereich Julisstraße soll ein Mann Gegenstände aus dem Fenster geworfen haben. Ein Gegenstand habe einen Polizisten am Rücken getroffen. Der Beamte sei wegen seiner Schutzausstattung aber nicht verletzt worden. Gegen den mutmaßlichen Werfer werde ermittelt.

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Braunschweig: Neonazi mischt sich unter Teilnehmer

Zur Abschlusskundgebung am Frankfurter Platz in Braunschweig sei dann auch jemand gekommen, der der rechten Szene zuzuordnen ist.

Daraufhin seien die Versammlungsteilnehmer auf ihn zugelaufen – die Polizei sei aber dazwischen gegangen. Ein Demonstrant habe einen Beamten mit einem Schlag leicht im Gesicht verletzt. Auch hier ermittle man, so die Polizei Braunschweig.

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Die Beamten aus Braunschweig schreiben: „Zusammenfassend kann von einem überwiegend friedlichen Verlauf gesprochen werden.“ (red)