Braunschweig 

Hund in Braunschweig: Attacke auf Vierbeiner – HIER droht Gefahr

Hundehalter in Braunschweig müssen aufpassen wegen Ködern, die mit Rasierklingen gespickt sind. (Symbolbild)
Hundehalter in Braunschweig müssen aufpassen wegen Ködern, die mit Rasierklingen gespickt sind. (Symbolbild)
Foto: dpa

Braunschweig. Und schon wieder treibt ein Tierhasser sein Unwesen in Braunschweig!

Wer seinen Hund in Braunschweig derzeit an bestimmten Ecken etwas vom Boden fressen lässt, sollte sich darauf vorbereiten, schnell in die Tierklinik zu fahren.

Hund in Braunschweig: Vorsicht in Rüningen!

Denn in Braunschweig in der Thiedestraße in Rüningen sind Würstchen mit einer lebensgefährlichen Füllung ausgelegt worden.

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In den Cocktailwürstchen wurden Rasierklingen versteckt, so dass die Tiere von innen aufgeschlitzt werden, wenn sie das Leckerchen vom Boden fressen.

Hundehalter sind erbost über die tödlichen Köder

Im Internet regen sich Hundehalter aus Braunschweig darüber auf und auch andere Spaziergänger ohne Hund finden solche Aktionen absolut nicht okay.

Manch einer appelliert aber auch an die Hundehalter, dass diese die Kothaufen ihrer Lieblinge entfernen sollen. Denn das Liegenlassen der Haufen würde nur dazu beitragen, dass solche Tierhasser noch mehr angefeuert würden.

So verhältst du dich, wenn dein Hund Giftköder oder Köder mit Rasierklingen gefressen hat

  • Bring deinen Hund nicht zum Erbrechen. Ätzende Gifte verätzen den Rachen und scharfe Gegenstände wie Rasierklingen verletzen den Hals beim Hochwürgen erneut
  • Tierarzt anrufen und Symptome schildern - der Tierarzt kann am besten einschätzen, ob der Hund vergiftet oder innerlich verletzt wurde
  • bei "positivem" Ergebnis sofort in die Klinik oder zum Tierarzt fahren
  • Probe vom Hundekot mitnehmen

Giftköder oder Köder mit scharfen Gegenständen auszulegen, ist übrigens strafbar nach dem Tierschutzgesetz.

Giftköder auslegen ist strafrechtlich relevant

Wer dabei erwischt wird oder wem diese Tat nachgewiesen werden kann, muss sich wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung verantworten. Die Strafen belaufen sich auf Haft bis zu drei Jahre und Geldstrafen bis zu 25.000 Euro.

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Außerdem sollten Menschen, die Giftköder für Tiere auslegen immer bedenken: Auch Kleinkinder heben Sachen vom Boden auf und essen diese. Im schlimmsten Falle tötet der Tierhasser also keinen Hund, sondern einen Menschen. (fb)