Braunschweig 

Braunschweig: Suchhunde, Polizeihubschrauber, Rettungsboote – Großeinsatz am Moorhüttensee!

Großeinsatz am Moorhüttensee in Braunschweig!
Großeinsatz am Moorhüttensee in Braunschweig!
Foto: Jörg Koglin

Braunschweig. Großeinsatz am Moorhüttensee in Volkmarode in Braunschweig!

Feuerwehr und Polizei waren mit Suchhunden, Tauchern, Rettungsbooten und Hubschrauber am Montagabend gegen 22 Uhr in Braunschweig im Einsatz. Sie haben ein Kind gesucht.

Braunschweig: Zeugen finden alarmierende Hinweise

Passanten haben am späten Montagabend gegen 22 Uhr Kinderkleidung und eine Kinderbrille am Seeufer des Moorhüttensees gefunden und die Polizei gerufen. Wie die Feuerwehr Braunschweig berichtet, konnte eine mögliche Notsituation nicht ausgeschlossen werden.

„Die geschilderte Situation bestätigte sich beim Eintreffen der Feuerwehr – es musste vom Schlimmsten ausgegangen werden“, schreibt die Feuerwehr Braunschweig. Deshalb wurden zahlreiche Einsatzkräfte und Spezialeinheiten alarmiert, um das vermeintlich in Not befindliche Kind zu retten.

Sie waren im Einsatz:

  • Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Braunschweig
  • Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Volkmarode, Dibbesdorf und Schapen
  • die DLRG Braunschweig
  • die Maltester mit Hundestaffel und Drohnengruppe
  • Spezialeinheiten der Berufsfeuerwehren Wolfsburg und Hannover

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Hubschrauber, Hunde Drohnen – Großeinsatz in Volkmarode

Der Polizeihubschrauber Phoenix erkundete den Bereich aus der Luft, Einsatzkräfte der DLRG haben in speziellen Anzügen auch Bereiche abgesucht, die sonst nicht so leicht zugänglich sind. Ebenso waren die Drohnengruppe der Maltester aus Braunschweig, eine Hunderettungsstaffel der Maltester und spezielle Suchhunde der Polizei im Einsatz. Auf dem Wasser waren außerdem zwei Rettugngsboote unterwegs, ebenso waren Taucher im Einsatz, um den Grund der vollgelaufenen Tongrube zu erkunden.

Während der Einsatz vor Ort noch lief, hatte die Polizei auch verschiedene Einrichtungen kontaktiert, um herauszufinden, ob ein Kind vermisst wird.

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Einsatzkräfte beenden Einsatz nach fünf Stunden

Nach über fünf Stunden gegen 3.45 Uhr beendeten die Einsatzkräfte dann den Einsatz. An den möglichen Verdachtspunkten hatten sie nichts gefunden, auch wurde in verschiedensten Einrichtungen kein Kind vermisst.

„Trotz des fehlenden Ergebnisses geschah dies in der Gewissheit, das bestmögliche zur Rettung eines möglicherweise circa neunjährigen Kindes versucht zu haben, aber auch in der Hoffnung, letztlich einem Fehleinsatz mit einer 'einfachen Erklärung' aufgesessen zu sein“, berichtet die Feuerwehr Braunschweig.

Am Dienstagvormittag gibt es dann gute Nachrichten von der Polizei! Der Eigentümer der Kleidung hat sich gemeldet. Dabei handelt es sich laut Polizeiangaben um einen Vater, dessen Sohn am Abend seine Kleidung am See vergessen hatte. (abr)