Braunschweig 

Braunschweiger Stadthalle: Unsichere Zukunft – SIE fordern jetzt wieder den Abriss

Neue Zukunftspläne für die Braunschweiger Stadthalle! Wie geht es mit ihr weiter? (Archivbild)
Neue Zukunftspläne für die Braunschweiger Stadthalle! Wie geht es mit ihr weiter? (Archivbild)
Foto: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte

Braunschweig. Wie geht es nur mit der Braunschweiger Stadthalle weiter? Es ist ein großes Hin und Her bei der Instandsetzung! Erst soll sie komplett saniert werden.

Doch plötzlich stehen Neubau-Pläne für die Stadthalle in Braunschweig im Raum. Die „Braunschweiger Zeitung“ (BZ) berichtet, warum diese bereits verworfene Idee jetzt wieder auf dem Tisch liegt.

Braunschweiger Stadthalle: Gescheiterter Großauftrag

Die Stadthalle ist ein wichtiger Anlaufpunkt in Braunschweig – Konzerte, Abibälle, Ratssitzungen. Sie bietet mit ihren großen Räumen genug Platz für diverse Veranstaltungen!

Kein Wunder also, dass die Fassade des 1965 eröffneten Gebäudes langsam brüchig wird. Umso wichtiger ist es, eine rasche Lösung für die Instandsetzung zu finden.

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Das ist die Stadthalle Braunschweig:

  • Veranstaltungsstätte in Braunschweig
  • Eröffnung: 4. September 1965
  • Gesamtfläche: 1.500 qm
  • Platz für über 5.000 Menschen
  • Großer Saal, Kleiner Saal (Congress Saal), Vortragssaal, Konferenzraum, Foyers

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Lange schon werden zwei mögliche Optionen gegeneinander abgewogen: Sanierung oder Neubau. Letztlich fiel die Entscheidung 2017 aus Kosten- und Zeitfaktoren für Auffrischungsarbeiten an der 1.500 Quadratmeter großen Veranstaltungsstätte.

Doch es ist gar nicht so leicht dafür Interessenten zu finden! Das Vergabeverfahren dafür ist zum zweiten Mal gescheitert. Grund waren die unterschiedlichen Preisvorstellungen der Stadt und dem einzigen Bieter.

Neue Pläne für Braunschweiger Stadthalle

Ratsfrau Heidemarie Mundlos erwähnt gegenüber der BZ, dass die Veranstaltungsstätte dabei sei sich selbst zu ruinieren. Die Kosten würden davonlaufen, daher sei eine schnelle Entscheidung notwendig. „Dann müssen gegebenenfalls andere Dinge auch mal zurückstehen. Es gilt, Prioritäten zu setzen“, fordert sie eindringlich.

Deswegen heißt es jetzt: Weitergrübeln! Denn es sprechen auch viele Punkte für den Abriss des Kongressstandorts. Allem voran die Klimaneutralität. „Für Klimaneutralität ist ein Neubau sicher geeigneter und gegebenenfalls nach dem bisherigen Ablauf die einzige richtige Entscheidung“, so Mundlos.

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Allerdings darf nicht außer Acht gelassen werden, dass das Gebäude seit 2018 vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege zum Denkmal ernannt wurde. Allein die kleinste Veränderung muss denkmalrechtlich genehmigt werden. Das gestaltet einen Abriss komplizierter.

Welche Meinung der Finanzdezernent Christian Geiger zu der Instandhaltung der Braunschweiger Stadthalle vertritt, liest du bei der „Braunschweiger Zeitung“. (mbe)

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