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Braunschweig: Skurriles Auto fährt durch die Löwenstadt! Das steckt dahinter

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Braunschweig ist von der Einwohnerzahl her die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. In der Großstadt im Südosten des Bundeslandes leben knapp 250.000 Menschen. Braunschweig kann auf eine große Historie zurückblicken.

Braunschweig. 

Durch Braunschweig fährt bald wieder ein sehr auffälliges Auto.

Der Wagen ist in besonderer Mission in Braunschweig unterwegs. Und das nicht zum ersten Mal!

Stadt Braunschweig schickt Kamera-Auto los

Zum zweiten Mal rollt der Wagen durch Braunschweig. Sein Auftrag: Hochauflösende 360-Grad-Panoramabilder machen. Allerdings nur für die Stadt, ganz intern. Anders, als das Google-Auto, das auch aktuell in Braunschweig herumschleicht.

Die Stadt Braunschweig schickt ihr Kamera-Auto am kommenden Montag, 4. April, auf die Straßen. Neben einer Kamera hat es einen Laser-Scanner an Bord, teilte die Stadt mit.

Braunschweig: Jede Straße wird gescannt

Der Wagen soll knapp vier Wochen durch Braunschweig fahren – je nachdem, wie das Wetter so wird… Das Ziel: Er soll alle öffentlichen Straßen in der Stadt abfahren! Der Fahrer dürfte sich dann nach der Aktion also bestens auskennen in der Löwenstadt.

Auch durch die Innenstadt wird das Auto mal rollen. Tabu sind nur die Autobahnen. Alles andere wird gescannt.

Braunschweig: OB Kornblum freut sich

Oberbürgermeister Thorsten Kornblum (SPD) spricht von einem „weiteren Baustein zur Digitalisierung der städtischen Infrastruktur“. Unter anderem sollen die neuen Straßenpanoramabilder Planungen und Abstimmungen erleichtern.

Das Auto einer externen Firma war schon im Herbst 2019 zu Gast in Braunschweig. Damals hatte es mehr als 180.000 Bilder auf 911 Kilometern Straße aufgenommen. Das ist ungefähr die Strecke von Braunschweig bis nach Graz.

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Jetzt aber sollen alle Daten erneuert werden. 2019 war gestern. Nur aktuelle Bilder ließen sich verlässlich nutzen, heißt es aus dem Rathaus.

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Die Verwaltung arbeitet seit zwei Jahren mit den Bildern. Praktisch: Damit können sich die Beamten aus verschiedenen Bereichen auch aus dem Homeoffice heraus im wahrsten Sinne ein genaues Bild von Ort XY machen.

Braunschweig: Und der Datenschutz?

„Eingesetzt werden die Bilder unter anderem zur Klärung von Planungsfragen, zur Koordinierung von Baumaßnahmen und Beurteilung von Verkehrssituationen oder im Rahmen der Einsatzvorbereitung der Feuerwehr“, erklärt die Stadt.

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Und für alle, die sich datenschutzmäßig jetzt unwohl fühlen: Die Stadt Braunschweig verspricht, alles ganz konform zu nutzen. Nur ein berechtigter Kreis komme an die Bilder ran. Sie würden nicht weitergegeben. Alle Gesichter und Kennzeichen würden verpixelt. (ck)