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Braunschweig: Nach Knochenfunden – in DIESEM Fall haben Ermittler neue Erkenntnisse

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

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Braunschweig. Gleich zwei Gruselfunde binnen kürzester Zeit haben in Braunschweig für Aufsehen gesorgt!

Erst hatten Spaziergänger im April menschliche Kochen in einem ehemaligen Waldgebiet in Rautheim entdeckt. Nur wenige Tage später fanden Kinder einen menschlichen Schädel zwischen der A36 und dem Kleingartenverein Heidberg.

Seither stehen viele Fragen im Raum: Zu wem gehören die Knochen? Handelt es sich um Vermisstenfälle? Wie sind die Menschen zu Tode gekommen?

Einige Fragen sind noch offen, aber die Staatsanwaltschaft Braunschweig ist jetzt zumindest schon ein Stück weiter bei den Ermittlungen, wie sie auf Nachfrage von News38 bestätigt.

Braunschweig: Knochenfunde landen bei der Rechtsmedizin – SO gehen die Ermittler vor

Dass es sich bei den Knochenfunden um zwei unterschiedliche Personen handeln muss, war schnell klar. Schließlich haben die Kinder einen Schädel gefunden und am anderen Fundort waren auch Schädelteile mit dabei. Doch viel mehr konnten Ermittler bislang noch nicht zu den Gruselfunden sagen – bis jetzt.

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Die Knochenteile wurden allesamt in die Rechtsmedizin geschickt. Dort wurden und werden sie eingehend untersucht. Das erste Mittel der Wahl: Eine DNA-Analyse. Damit wollen die Experten herausfinden, ob es sich um sterbliche Überreste vermisster Personen handelt, erklärt die Staatsanwaltschaft gegenüber News38.

Ein weitere Schritt ist dann, die Knochen auf Verletzungsspuren zu untersuchen. Diese könnten Aufschluss über die Todesursache geben. „Dann wird sich auch herausstellen, ob den Knochenfunden Straftaten zugrunde liegen“, heißt es.

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Braunschweig: In DIESEM Fall haben die Ermittler neue Erkenntnisse

Vor allem bei dem ersten Knochenfund in dem ehemaligen Waldgebiet in Rauthaum sind die Ermittler schon ein Stück weiter als vor ein paar Wochen. „Die Identität des weiblichen Teilskeletts ist vermutlich schon geklärt“, sagt die Staatsanwaltschaft. Jetzt müsse man nur noch auf eine endgültige Bestätigung warten. Geprüft werde außerdem noch, unter welchen Umständen die Frau gestorben ist.

Weiter im Dunkeln tappen die Ermittler hingegen bei dem Schädelfund. Bislang sei noch völlig unklar, von wem der Schädel stammt und wie er an dem Fundort zwischen A36 und Kleingartenverein Heidberg gelandet ist. Nach der DNA-Analyse soll es eine Überprüfung in einer Datenbank geben. „Sollte es dort keinen Treffer geben, bliebe die Identität wohl ungeklärt“, heißt es weiter. Wenn die Knochen dann auch keine Verletzungsspuren aufweisen, wären die Ermittlungen damit wohl beendet.

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Laut Staatsanwaltschaft komme es immer wieder vor, dass Knochenteile auf alten Friedhöfen zu Tage treten und Tiere oder Menschen sie dann absichtlich oder unbeabsichtigt verschleppen. Vor allem, wenn es am Fundort sonst keine Spuren gebe – beispielsweise Kleidungsreste, Uniformreste, Erkennungsmarken, Trümmersteine für Bombenopfer aus dem Zweiten Weltkrieg – sei es schwierig, überhaupt herauszufinden, zu wem die Knochen gehören.

Eine Sache konnte die Polizei Braunschweig bei dem Schädelfund aber immerhin schnell ausschließen. Welche das ist, liest du hier >>> (abr)