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Braunschweig: Top-Virologin spricht über Affenpocken – „Möglich ist alles“

Kinderärzte warnen vor "Panikmache" wegen Affenpocken

Kinderärzte warnen vor "Panikmache" wegen Affenpocken

Kinderärzte warnen vor einer "Panikmache" bei den Affenpocken. Das Affenpocken-Virus sei "weit weniger ansteckend als Corona", heißt es. Für Kinder in Europa bestehe keine Gefahr.

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Braunschweig. Nach den ersten Fällen von Affenpocken in Deutschland machen sich auch die Menschen in Braunschweig Gedanken über das Virus.

Top-Virologin Melanie Brinkmann aus Braunschweig ist besorgt, aber „nicht in Panik“, wie sie der „Braunschweiger Zeitung“ sagte.

Braunschweig: Das sagt die Top-Virologin über die Affenpocken

Von einem Ausbruch wolle sie noch nicht sprechen. Ungewöhnlich sei aber, dass der so lange bekannte Erreger in so vielen Ländern gleichzeitig auftrete. Die TU- und Helmholtz-Forscherin verlangt schnelles Handeln aller Verantwortlichen.

Zwar hätten die Affenpocken „kein pandemisches Potenzial“ und würden wohl keine große Dynamik entwickeln. Dennoch solle man das Virus schnellstmöglichst durch Nachverfolgung und Isolation eindämmen, gerade mit Blick auf Kleinkinder, Schwangere und Schwache.

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Dabei sind Affenpocken weniger gefährlich als die klassischen Pocken – und es gibt sowohl einen Impfstoff als auch Medikamente dagegen. Mutationen sind auch unwahrscheinlicher als etwa beim Coronavirus.

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Braunschweig: Brinkmann warnt vor Mutationen

Trotzdem seien Veränderungen nicht auszuschließen, warnt die Virologin. Daher müsse man die Affenpocken genau beobachten: „Möglich ist alles. Wie die Natur eben so ist: Sie lässt sich nicht vollständig in die Karten gucken“, sagte Brinkmann der „Braunschweiger Zeitung“.

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Wovor die 48-Jährige im Affenpocken-Kontext noch warnt und warum sie zu dem Thema nicht zwingend erneut durch die Talkshows der Nation tingeln möchte, kannst du bei der „Braunschweiger Zeitung“ lesen!

Die Weltgesundheitsorganisation rechnet unterdessen mit einer weiter steigenden Zahl von Fällen. Die Affenpocken seien inzwischen in mehr als 20 Ländern aufgetreten. „Wir wissen nicht, ob wir gerade nur die Spitze des Eisbergs sehen“, hieß es am Freitag in Genf. Zur Ursache der aktuellen Entwicklung gibt es nach bisherigen Angaben noch keine klaren Erkenntnisse. (red)