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Braunschweig: Klima-Aktivisten kleben sich auf Straße fest – Verkehrschaos in der Stadt!

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Braunschweig ist von der Einwohnerzahl her die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. In der Großstadt im Südosten des Bundeslandes leben knapp 250.000 Menschen. Braunschweig kann auf eine große Historie zurückblicken.

Braunschweig. 

Verkehrschaos in Braunschweig!

Klima-Aktivisten haben am Montagmorgen die Wolfenbütteler Straße in Braunschweig blockiert. Sechs Aktivsten hatten sich dafür auf die Straße gesetzt und Plakate hochgehalten. Drei von ihnen hatten sich sogar mit Sekundenkleber festgeklept. Was hinter der Aktion in Braunschweig steckt, erfährst du hier.

Braunschweig: Klima-Aktivsten kleben sich auf der Straße fest

„Stoppt den Fossilen Wahnsinn“, ist auf den Bannern der Aktivisten zu lesen. Sie bildeten mit mehreren Menschen zunächst eine Kette, um die Autofahrer auszubremsen. Später klebten sich auch Teilnehmer auf der Straße fest.

Die Aktionsgruppe „Letzte Generation“ ist für den Protest verantwortlich. Auch in anderen deutschen Städten sollen am Montag ähnliche Aktionen stattfinden, teilt die Organisation in einer Pressemeldung mit. Sie fordern von Umweltminister Robert Habeck (Grüne): „Kein Ausbau der fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas sowie keine neuen Öl-Bohrungen in der Nordsee! Stattdessen soll ein sofortiger und massiver Ausbau der Erneuerbaren Energien erfolgen.“

Polizei Braunschweig im Einsatz

Die Polizei war seit etwa 6.30 Uhr vor Ort, bestätigt eine Sprecherin auf Anfrage von News38.de. Um etwa 8 Uhr morgens konnte ein Fahrstreifen von den Einsatzkräften wieder freigemacht werden.

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Dennoch staute sich der Verkehr am Morgen auf der A36 bis zur Anschlussstelle Wolfenbüttel Nordwest. Beamte der Technischen Einsatzeinheit der Polizei haben gemeinsam mit der Feuerwehr den Sekundenkleber gelöst. Zwei Aktivisten weigerten sich aber vehement, die Straße zu verlassen. Die Polizei musste sie auf den Gehweg tragen.

Gegen 9.30 Uhr war die Straße dann wieder frei. Die Polizei nahm die Personalien der Aktivisten auf, dann durften sie gehen. Die Polizei ermittelt nun wegen einer Nötigung im Straßenverkehr. (bp/abr)

Bereits vor ein paar Wochen hatte ein Mann in der Löwenstadt mit einer ähnlichen Aktion für Aufsehen gesorgt. (News38 berichtete. Hier mehr dazu)