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Braunschweig: Festival endet mit Feuerwerk – warum genau das jetzt für Kritik sorgt! „Unverständlich“

Braunschweig

Das ist die Löwenstadt

Laue Temperaturen, ein stimmungsvolles Konzert und zum Abschluss ein schönes Feuerwerk! Es ist der Stoff, aus dem Sommernachtsträume auch in Braunschweig genäht sind – aber gerade in diesem Jahr bereitet ein Aspekt davon vielen Leuten Bauchweh.

Nach dem Open-Air-Festival in Lamme hat er jetzt eine hitzige Diskussion in Braunschweig ausgelöst.

Braunschweig: Hitzige Diskussion um Höhenfeuerwerk

Alles fing mit einem aufgebrachten Leser der „Braunschweiger Zeitung“ an. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass bei der langanhaltenden Trockenheit und der dadurch hohen Brandgefahr ein Höhenfeuerwerk genehmigt wurde. Unverständlich!“, schrieb er in einem Leserbrief. Gut vorstellbar, dass er damit bei vielen Menschen aus der Löwenstadt einen Nerv traf.


Das ist die Stadt Braunschweig:

  • ältesten Funde im Braunschweiger Land („Schöninger Speere“) haben ein Alter von etwa 300.000 Jahren
  • rund 249.000 Einwohner und 19 Stadtbezirke (Stand: Dezember 2021)
  • ist die zweitgrößte Stadt in dem Bundesland nach Hannover
  • unter anderen wichtige Wahrzeichen: Braunschweiger Löwe als Wahrzeichen Heinrich des Löwen sowie die Türme der Andreaskirche
  • Oberbürgermeister ist Thorsten Kornblum (SPD)

Tatsächlich ist es in letzter Zeit eine kleine Glaubensfrage geworden. Wegen der Dürre wurden in den letzten Wochen in ganz Deutschland viele Feuerwerke abgesagt. Fast genauso viele Feste halten aber auch an ihrer Planung fest.

+++Braunschweig: Neues Festival kommt in die Stadt – was es zu bieten hat+++

Braunschweig
Ein Höhenfeuerwerk in Braunschweig sorgt gerade für eine hitzige Diskussion. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Zoonar | Jens Schmitz

Stadt Braunschweig rechtfertigt die Durchführung des Feuerwerks

Die Stadt Braunschweig sah sich bei dem Feuerwerk in Lamme jedenfalls nicht gezwungen einzugreifen. Ein Verbot käme demnach nur in Betracht, wenn eine konkrete Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestünde. Das wäre aber nicht der Fall gewesen, wird ein Sprecher der Stadtverwaltung zitiert.


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Gleichzeitig sei die Pyrotechnik aber auch mit der Berufsfeuerwehr abgesprochen gewesen – und es gab Auflagen, heißt es. So musste zum Beispiel eine Brandsicherheitswache eingerichtet werden.

Passiert ist ja zum Glück nichts. Ob die Gefahr von Seiten der Stadt und den Veranstaltern richtig eingeschätzt wurde – darüber lässt sich im Nachhinein nur spekulieren. Die Organisatoren hatten aber noch eine weitere Rechtfertigung für die Durchführung des Feuerwerks. Welche das ist, kannst du bei der „Braunschweiger Zeitung“ nachlesen.