Gifhorn 

Gifhorn: VW-Fahrerin verunglückt – Feuerwehr steht vor großem Problem

Das Auto steckte nach dem Unfall im Landkreis Gifhorn in dem Gebäude fest.
Das Auto steckte nach dem Unfall im Landkreis Gifhorn in dem Gebäude fest.
Foto: Bernd Behrend

Groß Oesingen. Im Landkreis Gifhorn ist am Samstagabend eine Frau (26) mit ihrem VW verunglückt.

Die Wolfsburgerin verlor gegen 18.30 Uhr in der Gemeinde Groß Oesingen die Kontrolle über ihren Wagen. Der VW landete letztlich in der Wand eines alten Fachwerk-Hauses. Das sollte die Feuerwehr im Kreis Gifhorn vor eine größere Herausforderung stellen.

Gifhorn: VW-Fahrerin kracht gegen Hauswand

Nach Informationen von News38 war die 26-Jährige mit ihrem schwarzen VW auf der Hauptstraße unterwegs. In einer leichten Linkskurve in der Mitte des Ortes der Gifhorner Gemeinde fuhr sie aus bisher ungeklärter Ursache geradeaus.

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Neben der Fahrbahn rammte die Wolfsburgerin erst einen Weihnachtsbaum. Von dort wurde der Wagen gegen die Hauswand des Gebäudes geschleudert.

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Unfall im Kreis Gifhorn: Ersthelfer fackeln nicht lange

Ersthelfer befreiten das Unfallopfer aus ihrem Auto und riefen den Notruf. Die verletzte Fahrerin wurde in das Gifhorner Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehren aus Groß Oesingen und Wahrenholz mussten bei den Bergungsarbeiten besonders vorsichtig sein, weil durch den Unfall mehrere Balken und das Mauerwerk der Fachwerk-Außenwand worden waren: „Wenn wir den Wagen gleich herausgezogen hätten, bestand die Gefahr, dass das Gebäude einstürzt. berichtet Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Henning Schulze.

Weihnachtsbaum verhindert Schlimmeres

Deshalb wurde das Technische Hilfswerk (THW) mit einem Baufachberater alarmiert. Gemeinsam mit dem THW aus Gifhorn und Sarstedt stützten die Feuerwehrleute innen die Decke und Wände mit Stahlstützen ab.

„Zum Glück hat der starke Weihnachtsbaum viel Energie aufgenommen“, analysierte Torsten Winter. „Sonst wäre der Gebäudeschaden um ein vielfaches größer, ebenso die Verletzungen der Frau“, so der Gemeindebrandmeister. Bei den Bergungsarbeiten kamen 33 Feuerwehrleute und zwei THW-Kräfte zum Einsatz. Informationen zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor. (ak)