Gifhorn 

Kreis Gifhorn: Impfstoff landet in der Tonne – Arzt sauer: „Jeden Tag werden hier kostbare Impfdosen verworfen!“

Kreis Gifhorn: Ein Arzt beklagt, dass Corona-Impfstoff weggeworfen wird. (Symbolbild)
Kreis Gifhorn: Ein Arzt beklagt, dass Corona-Impfstoff weggeworfen wird. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Martin Wagner

Kreis Gifhorn. Der Corona-Impfstoff ist knapp – zu knapp eher gesagt. Die Bundesregierung hat deshalb eine strenge Reihenfolge über die Impfberechtigten erarbeitet und versucht vehement, an weitere Impfdosen zu kommen. Währenddessen landet der Impfstoff allerdings in der Tonne!

Das macht einen Arzt aus dem Kreis Gifhorn sauer, denn: „Jeden Tag werden hier kostbare Impfdosen verworfen“, macht er im Gespräch mit den „Wolfsburger Nachrichten“ deutlich.

Kreis Gifhorn: Arzt macht Impfstoff-Wegwurf sauer

Dr. Carsten Gieseking, Vorsitzender des Hausärzteverbands Braunschweig und Allgemeinmediziner in Müden/Aller im Kreis Gifhorn kann nicht fassen, wie mit dem Impfstoff umgegangen wird.

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Wenn die Ärzte eine Impf-Ampulle geöffnet haben und noch mehr Impfungen als gerade anwesende Personen da sind, dürfe die geöffnete Impf-Ampulle nicht mehr transportiert werden. Das hat laut Gieseking die Folge: „Jeden Tag werden hier kostbare Impfdosen verworfen!“ Darüber berichten die „Wolfsburger Nachrichten“.

Pressesprecher Oliver Grimm vom Sozialministerium in Hannover sagt hingegen: „Es gibt eine klare Ansage, dass die Restmenge an weitere Berechtigte verimpft werden soll.“ So die zumindest ist in der Theorie.

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Kreis Gifhorn will Problem beheben

In der Praxis versucht der Kreis Gifhorn daher jetzt, das Problem zu beheben. Demnach will das Land die Vorgaben ändern, sodass Überschüsse aus Zweitimpfungen auch jene impfberechtige Personen verabreicht werden sollen, denen eine Erstimpfung zusteht – statt dass die Impfungen weggeschmissen werden. Mehr Infos dazu erfährst du bei den „Wolfsburger Nachrichten“. (nk)