Gifhorn 

Wolf in Gifhorn: Handelt es sich um mehrere Wölfe? – „Für die Kinder eine Bedrohung“

Wolf in Gifhorn: Augenzeuge berichtet über Wolfssichtung in Flettmar.
Wolf in Gifhorn: Augenzeuge berichtet über Wolfssichtung in Flettmar.
Foto: IMAGO / agefotostock

Gifhorn. In Flettmar im Kreis Gifhorn ist ein Wolf gesichtet worden.

Der Wolf im Kreis Gifhorn zeigt anscheinend keine Scheu vor Menschen. Nun wurden Untersuchungen vom Umweltministerium eingeleitet.

Wolf in Gifhorn gelangt sogar bis auf Privatgrundstück

Im Gegensatz zum bekannten Wolf im Kreis Peine hat dieses Tier noch niemanden etwas angetan.

Doch Augenzeugen sind beunruhigt. Der Wolf wagte sich womöglich auch schon aufs Grundstück eines 65-Jährigen. „Der Wolf ist bis auf zwei Meter an unser Haus heran gekommen“, sagte er der „Aller-Zeitung“.

Jetzt war der 65-Jährige mit seinem erst 15 Monate alten Enkel unterwegs – und wieder will er den Wolf gesehen haben! Er sei ruhig geblieben und habe den Jäger gerufen, allerdings sei der Wolf dann schon wieder weg gewesen.

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Was tun bei einer Wolfsbegegnung?

  • Ruhig verhalten – keine Panik zeigen
  • Sich langsam mit Blick zum Tier zurückziehen
  • Außerdem kann man versuchen das Tier mit Lärm und Bewegungen zu verscheuchen

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Nach der Begegnung sorgt er sich vor allem um die Kinder. „Wie gefährlich ist das Tier? Was passiert, wenn es sich noch mehr an Menschen gewöhnt?“

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Wolf in Gifhorn: Tier dürfe Scheu nicht verlieren

„Man muss die Situation ernst nehmen“, sagt der zuständige Wolfsberater. Als erstes müsse man feststellen, ob es sich wirklich um einen Wolf handle.

Wichtig sei außerdem, dass das Tier seine Scheu nicht verliere. Deshalb müsse schnellstmöglich etwas unternommen werden.

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Die Wolfs-Experten wollen sich die Lage vor Ort jetzt mal genauer ansehen und dann vielleicht weitere Maßnahmen ergreifen. Außerdem sollen auch mehr Fotofallen aufgestellt werden.

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Für den 65-jährigen Gifhorner ist klar: „Das Tier gehört hier nicht hin. Es ist insbesondere für die Kinder eine Bedrohung.“ (pag)