Veröffentlicht inGifhorn

Takko im Kreis Gifhorn: Wildschwein im Laden! Es nimmt ein trauriges Ende – „Herzchen hat gebumpert“

Im Kreis Gifhorn erlebten Mitarbeiter einer Takko-Filiale einen kuriosen Arbeitstag, als ein Wildschwein in dem Geschäft auftauchte!

© aktuell24

Diese gefährlichen Tiere gibt es in Deutschland

Igel, Eichhörnchen und Spatzen: Die meisten in deutschen Gärten beheimateten Tiere sind ungefährlich. Doch auch in Deutschland gibt es Tierarten, denen man lieber nicht begegnen möchte.

Im Kreis Gifhorn hat sich ein Vorfall ereignet, den man so nicht jeden Tag erlebt! Ein Wildschwein tauchte plötzlich in einer Filiale von Takko auf!

Das Ganze endet allerdings auf eine eher unschöne Art und Weise. Was genau sich im Kreis Gifhorn ereignet hat, liest du hier.

Kreis Gifhorn: Tier überrascht Mitarbeiter

In Meine (Kreis Gifhorn) spielten sich die ungewöhnlichen Szenen ab. Um 10.50 Uhr am Montag (29. Januar) wurde die Polizei darüber informiert, dass sich auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums an der Bahnhofstraße in Meine ein Wildschwein befinden soll. Einen Notruf, den man so nicht alle Tage bekommt. Auch für die Mitarbeiter in der Takko-Filiale war das ein außergewöhnlicher Arbeitstag: „Ja, es war schon aufregend. Hat man nicht alle Tage“, berichtet Jennifer Rosner, Mitarbeiterin im Meiner Takko. Das wilde Tier verirrte sich nämlich ins Geschäft.

Im Gespräch mit „aktuell24“ berichtet sie, was geschah: „Als ich dann mit der Kollegin wieder nach vorne wollte, rief die Kollegin nur: ‚Bleibt hinten, bleibt hinten, hier ist ein Wildschwein drinnen.‘ Wir erstmal so: ‚Äh?‘ – total erschrocken gewesen“. Am Ende ergab sich die Gelegenheit den Laden sicher zu verlassen: „Haben dann natürlich die Chance genutzt, weil wir hinten auch durch den Notausgang rausgehen konnten, von hinten nach vorne in die Filiale zu gelangen, also Außenrum“. Ihre Kollegin Melanie Muth beschreibt die Situation wie folgt: „Na, das Herzchen hat schon ganz schön gebumpert“.

  • Kreis Gifhorn
  • Kreis Gifhorn
  • Kreis Gifhorn

Polizei kümmert sich um das Wildschwein

Der Polizei zufolge hatten es auch die Kunden bereits geschafft vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte das Geschäft m Kreis Gifhorn zu verlassen. Mit einem Streifenwagen blockierten die Beamten den Hauptein- und Ausgang und konnten das Tier so im Laden festsetzen. Es gab allerdings ein großes Problem: Das Wildschwein war schwerverletzt. So standen die Polizisten vor einer schwierigen Entscheidung. Das schon kontaktierte Veterinäramt hatte keine Kapazitäten mehr, um das Tier vor Ort zu betäuben.


Mehr News:


Also mussten es die Einsatzkräfte vor Ort selbst in die Hand nehmen. Sie fassten den Entschluss, das verletzte Tier zu erlegen. Um 12.30 Uhr konnte das Wildschwein erlöst werden und der örtlichen Jägerschaft übergeben werden. Laut der Polizei wurden keine Personen verletzt. Nochmal brauchen die Takko-Angestellten so einen Adrenalin-Kick nicht unbedingt: „Gott sei Dank ist keinem etwas passiert und nein, muss man kein zweites Mal haben, auf jeden Fall nicht noch mal“, meinen die beiden Mitarbeiterinnen.