Harz 

Harz: Frust im Nationalpark! DIESES Verhalten von Besuchern macht Verwaltung stinksauer – „Sauerei“

Der Besucheransturm im Harz bringt ein Problem mit sich, das die Verwaltung des Nationalparks Harz ziemlich sauer macht. (Symbolbild)
Der Besucheransturm im Harz bringt ein Problem mit sich, das die Verwaltung des Nationalparks Harz ziemlich sauer macht. (Symbolbild)
Foto: imago images/Jahn Pictures

Frust im Nationalpark Harz!

Normalerweise ist die Freude über Besucher im Harz groß. In Zeiten von Corona ist es in den letzten Wochen aber immer wieder zu unerfreulichen Szenen gekommen. Doch damit nicht genug. Aufgrund der vielen Tagestouristen plagt sich die Verwaltung des Nationalparks Harz noch mit einem ganz anderen Problem.

Harz: DAS sorgt für Frust im Nationalpark

Das Wetter beschert dem Harz in diesem Jahr einen wundervollen Winter. Schnee in Massen, kühle Temperaturen,... optimale Bedingungen für einen Ausflug in den Harz. Wäre da nicht Corona. In den letzten Wochen waren Polizei und Ordnungsamt verschärft vor Ort, auch an diesem Wochenende sieht es nicht anders aus. Mehr dazu erfährst du hier >>>.

Denn volle Parkplätze und volle Pisten haben auch dafür gesorgt, dass beispielsweise nicht immer der Mindestabstand eingehalten werden konnte. Doch offenbar gibt es noch ein ganz anderes Problem, das mit dem Besucheransturm einhergeht: Müll!

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Müll-Ärger im Nationalpark: „Sauerei“

Deshalb hat der Nationalpark Harz sich nun in einer Mitteilung noch einmal an die Öffentlichkeit gewandt. „Einen ganzen Anhänger voll mit Müll haben die Ranger und Rangerinnen des Nationalparks Harz bei Torfhaus eingesammelt – an einem einzigen Tag, auf einem einzigen Rodelhang“, schreibt die Verwaltung und hat dafür nur ein Wort parat: „Sauerei“.

Täglich komme neuer Unrat hinzu. Für die Verwaltung nur schwer nachzuvollziehen: „Vielen Wintertouristen fehlt offensichtlich die Sensibilität dafür, dass ihr Müll nicht nur anderen das Naturvergnügen trübt, sondern auch eine große Gefahr beispielsweise für Tiere darstellen kann.“ Tiere könnten den Müll nämlich so manches Mal mit Futter verwechseln oder mit Plastik wasserfeste Nester bauen, in denen die Jungen dann ertrinken würden. Zurückgelassene Flaschen könnten im Sommer sogar Waldbrände auslösen.

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Appell: „Nehmt euren Müll wieder mit Nachhause!“

Mittlerweile hat der Nationalpark Harz sogar eine eigene Antimüll-Kampagne „NoTrash“. Die Message: „Nehmt euren Müll wieder mit Nachhause! Die Natur sagt Danke!“ (abr)