Peine 

Kreis Peine: Graugans mit Geflügelpest infiziert – das hat jetzt auch Konsequenzen für Braunschweig!

Im Kreis Peine wurde eine tote Graugans gefunden. Bei ihr wurde die Geflügelpest nachgewiesen. Das hat jetzt auch Konsequenzen für Braunschweig! (Symbolbild)
Im Kreis Peine wurde eine tote Graugans gefunden. Bei ihr wurde die Geflügelpest nachgewiesen. Das hat jetzt auch Konsequenzen für Braunschweig! (Symbolbild)
Foto: imago images/agefotostock

Im Landkreis Peine ist eine tote Graugans gefunden worden. Bei ihr wurde die Vogelgrippe nachgewiesen. Das hat eine Referenzuntersuchung ergeben, wie die Stadt Braunschweig mitteilt.

Weil die tote Graugans nahe der Stadtgrenze zu Braunschweig gefunden wurde, hat die Entdeckung nun auch unmittelbare Auswirkungen auf die Löwenstadt.

Geflügelpest im Landkreis Peine entdeckt – Braunschweig zieht Konsequenzen

Wie die Stadt berichtet, lebte die Graugans in einem Schwarm, der sich meist im größeren Umkreis um den Harvesser Kiesteich bis hin zu den Rieselfeldern nach Braunschweig bewegt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich das Virus auch innerhalb des Schwarms oder darüber hinaus verbreitet hat.

+++Die aktuelle Corona-Lage in Niedersachsen+++

Deshalb erlässt die Stadt Braunschweig eine Allgemeinverfügung. Sie gilt ab Dienstag, 9. Februar, und besagt, dass eine Aufstallungspflicht besteht.

Betroffen sind folgende Stadtteile:

  • Völkenrode
  • Watenbüttel
  • Veltenhof

Die Stadt appelliert an alle Halter, die Tiere aber bereits jetzt in geschlossenen Ställen unterzubringen. Konkret geht es um folgende Tiere: Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse.

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Stadt: Keine Gefahr für die Bevölkerung

Außerdem betont die Verwaltung, dass für die Bevölkerung keine Gefahr besteht. Wer allerdings tote Wasservögel oder Greifvögel findet, sollte diese nicht anfassen, sondern sich gleich an die Stadt wenden. (abr)