Harz 

Harz rechnet mit Besucheransturm zu Ostern – doch eine Sache könnte den Wanderspaß trüben

Wandern im Harz wird immer beliebter, doch eine Sache könnte die Freude schmälern. (Symbolbild)
Wandern im Harz wird immer beliebter, doch eine Sache könnte die Freude schmälern. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Stefan Noebel-Heise

Keine Eiersuche, keine Familienfeiern: Wegen der Corona-Pandemie fallen auch in diesem Jahr die üblichen Oster-Aktivitäten für viele Familien weg.

Die Tourismus-Experten im Harz rechnen daher laut „MDR“ mit einem regelrechten Besucheransturm zu Ostern. Doch eine Sache im Harz dürfte der immer größer werdenden Zahl an Wanderfreunden ihre Tour erheblich vermiesen.

Harz rechnet mit Besucheransturm – doch diese Sache könnte die Wanderfreude trüben

Der Borkenkäfer treibt in vielen Wäldern in Deutschland sein Unwesen, so auch im Harz. Die Folgen gehen für die Wanderer jedoch über die traurige Ansicht kahler Waldgebiete hinaus.

Denn die Waldarbeiter müssen die kranken und befallenen Bäume aus dem Forst herausholen – und dazu sind schwere Geräte nötig. Die wiederrum ziehen die Wanderwege in Mitleidenschaft, denn sie hinterlassen tiefe Furchen und somit matschige Wege.

Wandern, Joggen und Radfahren sei etwa im Bereich nördlicher Harzberg „praktisch nicht möglich“, gab der Stadtforst Goslar kürzlich bekannt. News38 hat darüber berichtet >>>

Harz: Dieses Verhalten ist ein „Ärgernis“

„Das wird bei dem einen und anderen Osterspaziergänger sicherlich für Ärger sorgen, dass die Wege nach wie vor zerfurcht und matschig sind“, sagte Christoph Lins, stellvertretender Forstbetriebsleiter des Landesforstbetriebs Ostharz in Harzgerode dem „MDR“. Daran könne man derzeit allerdings nichts ändern.

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Immerhin: Der große Besucheransturm seit Beginn der Pandemie habe kaum Auswirkungen auf die Natur im Harz. Es sei kein Problem, dass mehr Menschen die schöne Natur bewundern und begehen.

Eine Sache stört Lins allerdings doch – und sie hat wieder mit Fahrzeugen zu tun: „Dass es Zeitgenossen gibt, die meinen, mit dem Auto auch noch in den letzten Winkel des Waldes fahren zu müssen, ist ein ständiges Ärgernis“, so der Forstexperte gegenüber dem „MDR“. Das sei jedoch auch schon vor der Krise so gewesen.

Harz: Lust auf Rätsel?

Nicht weit in den Wald hineinfahren brauchst du übrigens für Rätselspaß im Harz. Die Stadt Wernigerode hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen für alle, die Wandern mit Rätseln kombinieren wollen. Hier erfährst du mehr >>> (vh)