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Harz: Flammeninferno! Tausende Schweine sterben qualvollen Tod – Ermittlungen laufen

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Nach dem verheerenden Flammeninferno in einer Schweine-Mastanlage, gingen am Samstag die Löscharbeiten weiter. Foto: Matthias Bein / dpa-Zentralbild / dpa

Ballenstedt. 

Was für ein Flammeninferno im Harz!

In Ballenstedt im Landkreis Harz ist eine Schweine-Mastanlage in Brand geraten. Die schreckliche Bilanz: 2000 tote Schweine und sieben verletzte Menschen.

Harz: Schlimmes Feuer fordert Tausende Schweineleben

In Ballenstedt (Landkreis Harz) sind bei einem Brand in einer Mastanlage etwa 2000 Schweine ums Leben gekommen. Das Feuer war am Freitagmorgen aus noch unbekannter Ursache in dem Unternehmen ausgebrochen, teilte die Polizei in Halberstadt mit.

Im Brandobjekt hätten sich insgesamt 4000 Tiere befunden, viele konnten in Sicherheit gebracht werden. Zunächst war noch von geringeren Zahlen die Rede gewesen.

Harz: Sieben Feuerwehren im Einsatz

Sieben Menschen wurden bei den Löscharbeiten sowie bei der Rettung der Schweine verletzt, davon drei Feuerwehrleute und vier Mitarbeiter des Unternehmens. Alle wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden soll ersten Schätzungen zufolge bis zu fünf Millionen Euro betragen.

Die Löscharbeiten in dem Stall dauerten am Freitagabend weiter an und werden voraussichtlich erst am Samstag abgeschlossen. Das Technische Hilfswerk (THW) trug das Dach ab, damit Brandherde gefunden und gelöscht werden können. Frühestens am kommenden Montag soll die Brandursachenermittlung fortgesetzt werden. Dann soll auch mit dem Abtransport der verendeten Tiere begonnen werden.

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Neben mehreren Polizeibeamten waren den Angaben zufolge insgesamt 105 Kameraden der Feuerwehr mit 30 Fahrzeugen, 13 Einsatzkräfte des THW und 26 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes im Einsatz.

Harz: Löscharbeiten am Samstag fortgesetzt

Am Samstagmorgen haben die Einsatzkräfte die Löscharbeiten wiederaufgenommen. Die Ursache des am Freitagmorgen ausgebrochenen Brands mit einem geschätzten Sachschaden von bis zu fünf Millionen Euro sei weiter unklar, teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Zunächst war geplant, dass die Ermittlungen dazu am Montag losgehen. Die Beamten wollen allerdings schon am Samstag starten. (dpa)