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Harz: Nach Großbrand in Schierke – bei der Suche nach der Ursache gerät SIE in den Fokus

Die Suche nach der Ursache für den Großbrand im Harz dauert an
Wie konnte es zu dem Großbrand in Schierke im Harz kommen? Foto: picture alliance/dpa | Klaus-Dietmar Gabbert

Es ist erst wenige Tage her, da wütete ein Großbrand in Schierke im Harz.

Noch immer ist die Ursache ungeklärt. Der Leiter des Nationalparks Harz, Roland Pietsch, will nicht, dass das so bleibt. Er fordert, dass genau nach der Ursache gesucht wird und will, dass auch die Brockenbahn genauer in den Blick genommen wird.

Harz: DARUM will Pietsch, dass auch die Brockenbahn in den Blick genommen wird

Pietsch finde es konsequent und richtig, dass die Harzer Schmalspurbahn (HSB) bei Waldbrandgefahrenstufe 5 nicht mehr mit Dampfloks auf den Brocken fahre. „Ich würde mir aber wünschen, dass es auch bei 4 grundsätzlich ausgesetzt wird, bevor nicht alle Ursachen ausgeschlossen sind“, sagte Pietsch am Freitag in Schierke.

Es müsse eine ehrliche und tiefe Analyse geben. Untersuchungen mit Wärmebildkameras sind aus Pietschs Sicht mit Blick auf Funkenflug denkbar.

Harz: Die Brockenbahn auf dem Weg zum Gipfel.
Harz: Die Brockenbahn auf dem Weg zum Gipfel. Foto: Foto: IMAGO / McPHOTO

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Nach Großbrand im Harz: DAS ist der Plan für die Fläche

Pietsch zufolge waren vor einer Woche 3,6 Hektar Wald mit abgestorbenen Fichten von dem Waldbrand betroffen, zu Beginn des Brandes war von deutlich größeren Flächen von bis zu 37 Hektar die Rede gewesen. Erheblicher Rauch soll die Einschätzung zunächst massiv erschwert haben. Nach dem Ausbruch des Brandes am Donnerstag vergangener Woche galt das Feuer am Sonntag als gelöscht.

Die Brandausbruchstelle soll nahe der Bahnstrecke gelegen haben. Angesichts anhaltender Trockenheit galt höchste Waldbrandgefahr.


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Der Nationalpark Harz wird Teile der vom Waldbrand betroffenen Flächen wieder aufforsten. Es sollten Buchen angepflanzt werden, sagte Nationalparkleiter Pietsch. Die am stärksten betroffene Fläche, auf der die Bäume bis in die Wipfel gebrannt und geglüht haben, werde aber voraussichtlich gemäß den Nationalpark-Grundsätzen weitgehend sich selbst überlassen werden. Pietsch rechnet damit, dass es recht schnell wieder grün wird. Wissenschaftler sollten das begleiten. (dpa)