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Kreis Helmstedt: Ayke Witt und Fabian Riaz singen in Sat.1-Show – eine Sache war für beide eine Herausforderung

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Helmstedt. 

Dem ein oder anderen dürften sie bereits bekannt sein: Fabian Riaz und Ayke Witt. Die beiden, die aus dem Landkreis Helmstedt kommen, haben schließlich schon mit „The Voice of Germany“ von sich Reden gemacht.

Genug von TV-Kameras haben sie aber noch nicht. Im Gegenteil! Sie sind am Freitag bei der Sat.1-Show „All Together Now“ zu sehen.

Im Interview mit News38 haben Fabian Riaz und Ayke Witt verraten, was für sie die größte Herausforderung in der Sendung war, wie sie sich vorbereitet haben und was sie sich als nächstes TV-Format vorstellen könnten.

Kreis Helmstedt: DAS war die größte Herausforderung für Ayke Witt und Fabian Riaz

Lieber Ayke, lieber Fabian, schön, dass es geklappt hat! Erzählt mal, wie seid ihr in der Show „All Together Now“ gelandet?

Ayke: Fabian hat mich gefragt, ob ich Lust habe, dabei zu sein. Weil er selber über Instagram angeschrieben wurde. Also haben wir uns da nicht proaktiv beworben – wir wurden beworben.

Fabian: Genau, so war es. Ayke und ich sind ja seit zwei bis drei Jahren fast nur noch zusammen unterwegs, wenn nicht jeder gerade auf einer Hochzeit singt. Da habe ich gleich gefragt ‚Wie sieht’s aus, habt ihr auch Bock auf ein Duo?‘ Und weil dort viele Einzelkünstler mitmachen, aber es auch Duos, Trios und Bands gibt, haben sie ja gesagt.

Und wie habt ihr euch auf die Sendung vorbereitet? Durftet ihr euch den Song selber aussuchen?

Fabian: Tatsächlich war das nicht so einfach. Weil Ayke und ich schon Wert darauf legen, dass wir nicht nur die Evergreens singen. Aber für diese Show war es explizit wichtig, dass es ein Song ist, den jeder kennt. Da haben wir ziemlich lange überlegt. Und am Ende ist es ein Song geworden,… Ayke, willst du spoilern?

Ayke: Wir haben uns sehr schwer getan bei der Auswahl, weil es bei dem Konzept darum geht, dass die Leute mitmachen sollen. Singen, Klatschen, sich mitreißen lassen. Und das funktioniert meistens nur mit Songs, die im Gedächtnis sind. Wir haben uns für „Titanium“ entschieden, von David Guetta. Genau aus dem Grund: Wenn wir auf die Bühne gehen, als männliches Duo, und einen Song singen, der eigentlich von einer Frau gesungen wird.

Ach, wie cool!

Fabian: Bevor du die Show guckst, was schätzt du denn, wie viele Leute von 100 haben sich umgedreht?

Ich bin ja optimistisch und würde hoffen, dass es alle 100 sind. Aber das ist wahrscheinlich unrealistisch.

Fabian: Ich kann dir sagen, die 100 wurden noch nicht gerissen.

Ich rate mal, 72?

Ayke: Möglich.

Fabian: 72? Hm, also mit 72 hätte ich mich zu Hause glaube ich nicht mehr blicken lassen können. Das ist das einzige, was ich dir sage.

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Das ist die Sat.1-Show „All Together Now“:

  • es gibt insgesamt sechs Folgen
  • die Folgen laufen seit dem 27. Mai immer freitags um 20.10 Uhr bei Sat.1
  • in der Jury sitzen 100 Musikprofis
  • in jeder Folge treten Sänger, Duos oder Bands an, um die Jury in 100 Sekunden Auftritt zu überzeugen
  • das Ziel: Wer die meisten Jurymitglieder zum Tanzen, Aufstehen und Mitsingen bringt, gewinnt
  • dem Gewinner oder den Gewinnern winken 10.000 Euro

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Okay, ich bin gespannt! Wie lief denn der Dreh überhaupt ab?

Fabian: Wir waren für zwei Termine in Köln. Beim ersten wurde das Fitting besprochen, wir haben uns die Bühne angeguckt. Es wurde aber noch nicht geprobt mit der Band. Beim zweiten Termin sind war dann der Probetermin mit allem drum und dran. Tagsdrauf war dann schon die Aufzeichnung. Wir hatten großes Glück und wurden als letzte Show von den sechs aufgezeichnet, dann konnten wir auch an der After-Show-Party teilnehmen.

Und wie habt ihr euch mit den anderen Kandidaten verstanden?

Fabian: Wir haben die Kandidaten aus der eigenen Show kennengelernt und uns ganz gut verstanden. Aber dadurch, dass das alles ein relativ kurzes Ding war, haben sich da jetzt nicht so die Freundschaften entwickelt wie bei „The Voice“.

Ayke: Das jetzt hat einen ganz anderen Vibe gehabt. Aber am Ende ist es auch eine Gamingshow und keine Castingshow. Es geht darum, dass alle zusammen diesen einen Moment schaffen, um alle mitzureßen. Und der Moment ist halt flüchtig.

Das macht Sinn. Was habt ihr denn für euch aus dieser Show mitgenommen?

Ayke: Mein eigener Moment ist eigentlich die Bestätigung, dass es genau das ist, was Musik macht! Musik ist das Teilen von Emotionen, in jede Richtung. Man kann weinen zusammen, man kann lachen zusammen – und das auf eine eigentlich fast internationale Art und Weise. Es geht darum, Leute abzuholen und mitzureißen, das zeigt die Show gut.

Fabian: Und es geht natürlich darum, Spaß zu haben. Und das hat die Wand relativ schnell gemerkt. Neben unserer musikalischen Komponente ist das auch die Humor-Komponente. Darauf basiert der ganze Kram.

Ayke: Ach so, und man kann auch 10.000 Euro gewinnen. (lacht)

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Natürlich sagt ihr mir jetzt nicht, ob ihr das Geld gewonnen habt oder nicht. Aber erzählt doch mal, wie es für euch war, wieder vor einer Fernsehkamera zu stehen?

Ayke: Das war ja der eigentliche Grund, warum wir da mitgemacht haben. Wir hatten schon so Zitteranfälle, weil wir so TV-abstinent sind. (lacht) Es macht einfach Spaß. Das ist ein Projekt, das ein Anfang und ein Ende hat.

Fabian: Und Fernsehen ist natürlich für viele auch eine große Sache. Wir haben uns unseren Auftritt schon mehrfach angeguckt und müssen sagen, dass wir mega zufrieden sind, wie wir weggekommen sind.

Heißt, ihr habt noch nicht genug vom Fernsehen! Was darf’s denn als nächstes sein?

Fabian: Kochshow!

Ayke: Unser Ziel Nummer eins ist es ja, wenn die Sendung weiter ausgestrahlt wird, in der Wall zu sitzen. Aber ich bin auch safe für eine Kochsendung. Promi-Kochen bei uns zu Hause, das wär’s! (lacht)

Fabian: Ja von mir aus überall, ich find‘ das geil.

Also wäre auch Trash-TV was für euch?

Fabian: „Sommerhaus der Stars“ und so, das muss nicht sein.

Ayke: Wobei, wenn wir beide fürs Dschungelcamp angefragt würden… who know’s?! (lacht)