Helmstedt 

Helmstedt: Frau ist bei DIESEM Anblick in ihrem Garten irritiert – „Bin wohl in eine Massenpaarung geraten"

Paarende Juni-Käfer in Helmstedt

Paarende Juni-Käfer in Helmstedt

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Helmstedt. Wildes Liebesglück in Helmstedt?

Eine Frau wollte den Abend in ihrem Garten genießen – doch als sie aus dem Haus kam, fand auf ihrem Grundstück eine „Massenpaarung“ statt. News38 gegenüber hat sie erzählt, was die tierischen Verliebten in Helmstedt zu suchen hatten.

Hunderte feiern Liebesglück in Helmstedt

In einer Facebook-Gruppe suchte die Frau erst einmal nach Hilfe: „Hier surren überall, und ich meine wirklich überall, viele von diesen Summsebrummsefliegerchen rum“.

Damit meint die Frau ganz viele kleine Käfer, die sich offenbar scharenweise und vor allem hemmungslos in ihrem Garten vergnügten. „Bin wohl in eine Massenpaarung geraten“, so die verdutzte Helmstedterin weiter. Im Gespräch mit News38 erzählt sie: „Habe sie das erste Mal an dem Abend beobachtet, auf jeden Fall ist es mir in dieser Intensität vorher niemals aufgefallen.“

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Schon gesehen?

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Hunderte der kleinen Tierchen flogen wild in ihrem Garten umher – wirkten dabei unkoordiniert, ein wenig liebestrunkend eben.

Paarende Juni-Käfer in Helmstedt
Paarende Juni-Käfer in Helmstedt

Spuk in Helmstedt hat schon ein Ende

Doch um welche Käfer handelt es sich? Die Gruppen-Mitglieder hatten schnell die Antwort parat: Junikäfer! Und die Garten-Paarungs-Zeremonie scheint nicht die einzige in Helmstedt gewesen zu sein. Etliche Nutzer berichteten über ihre Beobachtungen und teilten ihr Wissen über die Tierchen.

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Denn: Junikäfer heißen nicht jeden Monat anders, wie ein Gruppen-Mitglied scherzt. Eigentlich nennt man sie Gerippte Brachkäfer. Da die Tiere aber vor allem im Juni rumschwirren und eine kurze Lebensdauer haben, sieht man sie meistens nur in einen Monat umherfliegen – daher ihr Name.

Allerdings findet auch nicht jeder den Besuch von Junikäfern so witzig, wie die Helmstedterin. Die Tierchen sind nämlich Pflanzenschädlinge und haben schon den ein oder anderen Garten verwüstet. So weit ist es aber bei der Frau nicht gekommen. „Der ganze Spuk hat etwa eineinhalb Stunden gedauert“, erzählt sie News38. „War halt eine schnelle Nummer.“ (mbe)