Niedersachsen 

Hannover: Post kehrt an den falschen Absender zurück – illegaler Deal fliegt auf!

Ein Paket rief in Hannover die Polizei auf den Plan. (Symbolbild)
Ein Paket rief in Hannover die Polizei auf den Plan. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Sven Simon

Hannover. Eine Gaststätte in Hannover hat ein Paket angenommen, dass den Mitarbeitern sofort merkwürdig vorkam.

Wegen ihrer Zweifel alarmierten sie die Polizei Hannover – und die leierte kurz darauf eine Hausdurchsuchung an.

Hannover: Seltsames Paket führt zu Hausdurchsuchung

Das laut Polizei „verdächtige Paket“ ging als Retoure in dem Lokal ein. Da die Mitarbeiter nichts bestellt hatten, wunderten sie sich über die unerwartete Post und nahmen das Paket genauer in Augenschein.

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Die Sendung war anscheinend von einer Anwaltskanzlei in Hannover, die nicht existiert, an einen Empfänger in Österreich gerschickt worden. Die Sendung konnte dort nicht zugestellt werden und wurde daher nach Deutschland zurückgeschickt.

Hannover: Inhalt eines Pakets ruft die Polizei auf den Plan

Der illegale Inhalt der Sendung: Eine weiße Substanz. Wie sich später herausstelle, handelte es sich um insgesamt 135,1 Gramm Amphetamin. Weitere Ermittlungen führten die Polizisten dann zur eigentlichen Absenderin des Pakets, einer 24 Jahre alten Frau aus Hannover.

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Laut Angaben der Beamten war bereits in Zusammenhang mit Drogenhandel polizeibekannt.

Hannover: Das finden die Beamten bei der Hausdurchsuchung

Am Freitag durchsuchten die Ermittler dann ihre Wohnung. Dabei stießen sie auf 657 Gramm Amphetamin, geringe Mengen Marihuana, zwei Tabletten Ecstasy, Streckmittel und diverses Verpackungsmaterial und Utensilien. Außerdem stellten sie mehrere Handys und weitere Elektrogeräte sicher.

„Nach dem Ende der polizeilichen Maßnahmen wurde sie in Absprache mit einem Staatsanwalt wieder entlassen“, schreiben die Beamten in der Pressemitteilung. (vh)