Niedersachsen 

Aktenzeichen XY in Braunschweig und Hannover: Linksextremisten zünden etliche Fahrzeuge an – LKA hat schlimmen Verdacht

„Aktenzeichen XY“-Moderator Rudi Cerne.
„Aktenzeichen XY“-Moderator Rudi Cerne.
Foto: picture alliance / dpa | Matthias Balk

Eine Serie von Brandanschlägen in Braunschweig und Hannover soll mithilfe der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ endlich aufgeklärt werden.

Die Taten in Braunschweig und Hannover ereigneten sich in der Nacht vom 8. auf den 9. Januar 2021, die noch unbekannten Täter veröffentlichten ein Bekennerschreiben im Netz. Jetzt widmet sich „Aktenzeichen XY“ den Fällen.

Aktenzeichen XY befasst sich mit Brandanschlägen in Braunschweig und Hannover

Betroffen waren die Aufnahmebehörde in Braunschweig und die Landesaufnahmebehörde in Hannover-Langenhagen. Linksextremisten sollen in Braunschweig zehn Fahrzeuge und einen Anhänger mit Brandsätzen zerstört haben.

Menschen wurden dabei keine verletzt, es entstand jedoch ein Schaden in Höhe von rund einer halben Million Euro.

Auch in Hannover standen mehrere gefüllte 20-Liter-Benzinkanister als Brandsätze bereit – glücklicherweise zündeten diese nicht.

Vorwurf: Brandstiftung und verfassungsfeindliche Sabotage

Die Ermittler gehen von einer mutmaßlich politisch motivierten Tat aus. Die Generalstaatsanwaltschaft Celle wirft den Verantwortlichen Brandstiftung und verfassungsfeindliche Sabotage vor.

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Die „Aktenzeichen XY“-Sendung am Mittwoch, 15. September (20.15 Uhr, ZDF) soll u.a. noch einmal die genauen Tatorte aufzeigen. Die Polizei hofft, dass Zeugen daraufhin relevante Beobachtungen melden – beispielsweise Sichtungen von Personen oder Fahrzeugen mit großen, gefüllten Benzinkanistern. (at, mit dpa)