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Niedersachsen-Wahl: Paukenschlag in neuen Umfragen – Trendwende zeichnet sich ab

Spitzenkandidaten LTW Niedersachsen
Die Spitzenkandidaten der Landtagswahl 2022, Stephan Weil (SPD) links und Bernd Althusmann (CDU) rechts. Foto: IMAGO / photothek; IMAGO / Fotostand

Aktuelle Umfragen zur Niedersachsen-Wahl am 9. Oktober zeigen: Es zeichnet sich eine Trendwende ab.

Dabei sorgt eine Landespartei diese Woche für einen Paukenschlag in Richtung Berlin und sammelt wichtige Prozentpunkte für die Niedersachsen-Wahl.

Niedersachsen-Wahl: Paukenschlag für Bundes-SPD

Während die SPD in Umfragen von „Infratest dimap“ bundesweit mit 17 Prozent so schlechte Ergebnisse einfährt wie noch nie zuvor in diesem Jahr, sorgen die Sozialdemokraten in Niedersachsen mit aktuellen Umfragewerten für einen Paukenschlag in Richtung Berlin.

Laut den Ergebnissen von „Infratest dimap“ aus dieser Woche kann sich der niedersächsische Landesverband der SPD mit 31 von der gegnerischen CDU absetzen. Die Christdemokraten unter Spitzenkandidat Althusmann liegen mit 27 Prozent 4 Prozentpunkte hinter den Sozialdemokraten.

Niedersachsen-Wahl: Trendwende für die SPD

Bundesweit betrachtet zeichnet sich eine Trendwende bei der SPD ab. Denn während die Bundespartei wöchentlich ihre Umfragewerte verschlechtert, kann die SPD in Niedersachsen ihre Werte mittlerweile stabilisieren.

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Es bleibt dennoch weiterhin eng um die Frage, wer ab Oktober Niedersachsen führen darf. Nur um einen Prozentpunkt konnte die SPD ihren Abstand von der CDU vergrößern. Wohingegen die Grünen mit 19 Prozent ihre Werte in diesem Monat wieder verschlechterten.

Niedersachsen-Wahl: Keine neue Regierung ohne die Grünen

Während die FDP mit 6 Prozent aktuell nur auf eine Regierung hoffen kann, könnten die Grünen in diesem Jahr zum Königsmacher werden. Bleiben die Werte so, könnten sowohl Rot-Grün als auch Schwarz-Grün zusammen regieren. Auch eine Fortsetzung der Großen Koalition in Niedersachsen wäre weiterhin möglich, gilt aber als unwahrscheinlich.


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DIE LINKE würde bei aktuell 4 Prozent währenddessen weiterhin nicht in den Landtag einziehen. Die AfD wäre mit 7 Prozent laut Infratest dimap auf jeden Fall drin.