Peine 

Corona in Peine: „Impf-Affäre" schlägt hohe Wellen – jetzt schaltet sich sogar die Staatsanwaltschaft ein

Die „Impf-Affäre“  in Peine ist längst noch nicht beendet. Für die Betroffenen könnte es ein juristisches Nachspiel geben... (Symbolbild)
Die „Impf-Affäre“ in Peine ist längst noch nicht beendet. Für die Betroffenen könnte es ein juristisches Nachspiel geben... (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Friso Gentsch

Peine. Die „Impf-Affäre“ in Peine geht in die nächste Runde.

Inzwischen sind die prominenten Peiner „Impf-Vordrängler“ ein Fall für die Staatsanwaltschaft.

Peine: Strafanzeigen gegen mehrere „Impf-Vordrängler“

Bei der Staatsanwaltschaft Hildesheim jedenfalls sind inzwischen drei Strafanzeigen wegen der Vorfälle eingegangen, teilweise anonym.

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„Wir haben jetzt zu prüfen, ob ein Anfangsverdacht für ein strafbares Verhalten vorliegt“, sagte Staatsanwältin Christina Wotschke zu news38.de. In gut drei Wochen werde diese Frage beantwortet sein.

Zugelassene Corona-Impfstoffe in Deutschland:

  • Biontech, Pfizer
  • Moderna
  • Oxford, Astrazeneca

„Alle Anzeigen beziehen sich ausschließlich auf die Presseberichterstattungen zu den Personen, die sich vorab haben impfen lassen“, so Wotschke. Zuvor hatte die „Braunschweiger Zeitung“ über eine Anzeige berichtet.

Wie in vielen Teilen der Republik, waren auch im Kreis Peine Fälle bekannt geworden, in denen sich Menschen gegen das Coronavirus hatten impfen lassen – obwohl sie laut Bundesimpfverordnung noch gar nicht dran waren.

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Peine: Klinikchef & Co. lassen sich vorzeitig impfen

Konkret hatten sich Klinikum-Chef Wolfgang Jitschin, dessen Assistentin und eine Sekretärin vorzeitig impfen lassen. Auch Landrat Franz Einhaus und Erster Kreisrat Henning Heiß (beide SPD) gaben zu, dass sie sich schon gegen Corona haben impfen lassen. (ck)