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Eintracht Braunschweig-Mittelfeldmotor Kroos redet Klartext – „Es ist schwer, den Leuten zu vermitteln“

Eintracht Braunschweig: Felix Kroos spricht Klartext.
Eintracht Braunschweig: Felix Kroos spricht Klartext.
Foto: imago images/regios24

Felix Kroos von Eintracht Braunschweig ist bekannt dafür, dass er auch mal Klartext spricht.

Im Podcast mit seinem Bruder Toni widmet sich der Mittelfeldspieler von Eintracht Braunschweig nun der Kritik am Profifußball in Zeiten von Corona. Was die beiden von der Diskussion halten, wird schnell deutlich.

Eintracht Braunschweig: Kroos zeigt sich verständnisvoll

Der Profifußball steht in der Kritik – mal wieder. Während das öffentliche Leben größtenteils stillsteht, läuft der Spielbetrieb in Europas Ligen trotz Pandemie nahezu problemlos weiter. Die Spieler, Trainer und Verantwortliche werden regelmäßig getestet, reisen an den Wochenenden umher oder fliegen, wie der FC Bayern München, mal eben zur Klub-WM nach Katar.

Es drängt sich immer mehr der Eindruck auf, als habe der Fußball eben doch diesen Sonderstatus, den die Verantwortlichen stets von sich weisen. „Es ist schwer, den Leuten zu vermitteln, dass das ohne Probleme geht“, erklärt Felix Kroos nun in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“, den er mit seinem Bruder Toni betreibt.

„Ich verstehe aber die Meinungen, die sagen, warum geht es im Fußball so leicht, und die reisen da durch die Weltgeschichte, und wir müssen zu Hause sitzen und können froh sein, wenn wir vor die Haustür gehen dürfen“, zeigt er sich verständnisvoll.

Dennoch betont er, dass dort, wo viel Geld im Umlauf sei, auch vieles möglich wäre. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Real-Star Toni Kroos, der beteuert, dass auf Reisen stets alle nötigen Regeln eingehalten werden würden.

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Das Reiseprogramm würde so lange durchgezogen werden, wie die Turniere auch stattfinden. Aktuell deutet wenig darauf hin, dass Wettbewerbe in den höchsten Ligen in irgendeiner Weise abgesagt werden.

Fußball vs. Politik

Davon profitiert auch Eintracht Braunschweig, das so weiterhin Woche für Woche in der zweiten Bundesliga auflaufen darf und so nicht um seine finanzielle Existenz bangen muss.

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Zuletzt hatten sich Bayern Münchens Trainer Hansi Flick und SPD-Politiker Karl Lauterbach einen medialen Schlagabtausch geliefert. Flick konnte die Kritik an der Bayern-Reise nach Katar nicht nachvollziehen, stempelte Lauterbach als „sogenannten Experten“ ab.

Lauterbach hatte ihn daraufhin zu einem Gespräch aufgefordert, welches nun demnächst stattfinden soll. (mh)