Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig verkannte sein Talent – jetzt ist dieser Ex-Löwe in der Form seines Lebens

Deniz Undav: Bei Eintracht Braunschweig aussortiert – in Belgien Topstürmer.
Deniz Undav: Bei Eintracht Braunschweig aussortiert – in Belgien Topstürmer.
Foto: IMAGO / Hübner

Braunschweig. In Braunschweig nur für die zweite Mannschaft aufgelaufen – in Belgien neuer Schreck jeden Torhüters. Ein Ex-Spieler von Eintracht Braunschweig ist in der Form seines Lebens und sorgt aktuell für ordentlich Aufsehen.

Bei Eintracht Braunschweig durfte Deniz Undav nur für die zweite Garde ran. Eine Chance für die Profis wurde ihm verwehrt. Jetzt stürmt er in Belgien – und dreht dort ordentlich auf!

Eintracht Braunschweig: Ex-Löwe spielt in Belgien groß auf

Zweierpack? Dreierpack? Kein Problem für den 25-Jährigen. In 15 Ligaspielen erzielte Undav bereits 13 Treffer. Dazu kommen noch neun Assists. Topwerte für einen Stürmer. Im letzten Spiel durfte Undav gleich drei Mal jubeln und trug so seinen Teil zum 7:1 Erfolg gegen KV Oostende bei. Einen Treffer legte er auf.

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Zusammen mit seinem Team Royal Union Saint Gilloise macht er die Jupiler Pro League unsicher. Wo einst Größen wie der FC Brügge, RSC Anderlecht oder KAA Gent thronten, steht jetzt ein Aufsteiger mit einem deutschen Stürmer an der Spitze. Und das nicht zu knapp. Sieben Punkte trennen Saint Gilloise von den Verfolgern Royal Antwerpen und dem FC Brügge.

Top-Scorer lässt Talent im deutschen Unterhaus durchblicken

Vor seiner Zeit in Belgien kickte Undav lange in Deutschland. Dabei auch für Eintracht Braunschweig. Verletzungsbedingt kam Undav für die zweite Mannschaft der Löwen auf 18 Einsätze. Dort lässt der Stürmer Ansätze durchblicken.

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Neun Tore und vier Assists stehen auf seinem Braunschweiger Arbeitszeugnis. Für die Profis hat es leider nie gereicht. Einmal durfte er zwar zur ersten Mannschaft, zum Einsatz kam er jedoch nicht. Somit verpasste Undav die Chance, sich auch in einer höherklassigen Liga zu beweisen. Schließlich spielten die Löwen zu der Zeit noch in der 2. Bundesliga.

Vor seiner Zeit in Braunschweig stürmte Undav in der Regionalliga Nord. Für die TSV Havelse schoss der Goalgetter 37 Tore in 72 Spielen. Zudem markierte er 15 Assists. Nach Eintracht Braunschweig folgte dann der Schritt in die dritte Liga – zum SV Meppen. Auch dort ließ Undav seinen Torinstinkt immer wieder durchblicken. Am Ende netzte er für Meppen in 73 Spielen 24-mal ein und gab 15 Vorlagen. Danach führte ihn sein Weg nach Belgien.

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Meistertitel möglich – danach wieder nach Deutschland?

Dort dürfte er sich nun erstmal auf den Ligabetrieb konzentrieren. Die Herbstmeisterschaft scheint so gut wie sicher. Größeres kann durchaus folgen. Es ist durchaus möglich, dass sich Undav mit seinen konstant guten Leistungen durchaus ins Visier einiger Topklubs gespielt hat.

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Zuletzt gab er selbst bekannt, dass er sich eine Rückkehr nach Deutschland könne. Als bekennender Schalke-Fan, wäre wohl Gelsenkirchen das präferierte Ziel. Und nicht Eintracht Braunschweig. (fp)