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Eintracht Braunschweig: Fan reist 17.893 Kilometer zum Spiel – „Ein großartiges Erlebnis“

Die traditionsreiche Geschichte von Eintracht Braunschweig

Die traditionsreiche Geschichte von Eintracht Braunschweig

Den erlösenden Heimsieg gegen Nürnberg (4:2) feierten alle Löwen-Fans. Für einen Fan von Eintracht Braunschweig war er aber etwas ganz Besonderes.

Julius Bowen war zum ersten Mal im Stadion von Eintracht Braunschweig. Er kommt aus Neuseeland – exakt vom anderen Ende der Welt. Die Odyssee nach Niedersachsen hat sich mehr als nur gelohnt.

Eintracht Braunschweig: Löwen-Fan aus Neuseeland sieht ersten Saisonsieg

Bowen ist zwölf Jahre alt, hat nie in Deutschland gelebt. Seine Mutter Ellen kommt aus Wolfenbüttel, wanderte 2013 von London nach Neuseeland aus. Julius‘ Opa Justus Becker lebt in Sauingen, ist Eintracht-Fan und brachte auch seinen Enkel zum BTSV.

„Ich bin selbst als Kind mit ins Eintracht-Stadion genommen worden“, erzählt Becker. „Ich kann heute noch viele Geschichten aus der Meistersaison 1966/67 erzählen.“

Glücksbringer soll auch beim Derby dabei sein

Die Braunschweig-Spiele zu schauen ist angesichts einer Zeitverschiebung von zwölf Stunden schon kompliziert genug. Eine Löwen-Partie im Stadion schauen? Unmöglich – möchte man denken.

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Doch ein Deutschland-Besuch machte das Unmögliche möglich. Der 12-Jährige debütierte als Fan im Stadion. Die Belohnung: Vier Tore und der erste Sieg der Saison.

Braunschweig-Fan noch bis Jahresende in Deutschland

„Für ihn war es ein großartiges Erlebnis und ein einziges Spektakel“, freut sich Opa Justus. Der neue Glücksbringer soll jetzt auch beim Spiel des Jahres gegen Hannover 96 dabei sein.


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Noch bis Jahresende ist Bowen zu Gast in Deutschland. „Wir schauen mal, ob wir ihn auch am Samstag zum Niedersachsen-Derby mitnehmen können oder zum Pokal-Duell mit Wolfsburg“, sagt sein Großvater.

Danach geht es 17.893 Kilometer zurück nach Auckland. Dann muss er wieder aus weiter Ferne den Blaugelben die Daumen drücken.