Wolfenbüttel 

Kreis Wolfenbüttel: „Wunder von Werlaburgdorf“ – 85-Meter-Brücke eingeweiht

Erster Spaziergang über die neue Brücke im Landkreis Wolfenbüttel.
Erster Spaziergang über die neue Brücke im Landkreis Wolfenbüttel.
Foto: Landkreis Wolfenbüttel

Werlaburgdorf. Der Landkreis Wolfenbüttel ist um eine Attraktion reicher. Zumindest wenn man mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist.

Am vergangenen Freitag weihten Ortsvertreter des Landkreis Wolfenbüttel feierlich die neue Brücke über die Oker zwischen Werlaburgdorf und Börßum ein. Und so manch ein Lokalpolitiker geizte nicht mit vollmundigen Schmeicheleien für das Bauwerk.

Landkreis Wolfenbüttel: Neue Brück für nachhaltige Mobilität

85 Meter misst das Bauwerk und ist eine neue praktische Verbindung zwischen den beiden Orten im Landkreis Wolfenbüttel. Neben der besseren Anbindung für Fußgänger und Radfahrer soll die Brücke auch Chancen für Tourismus und Naherholung bieten sowie die Lücke im Weser-Harz-Heide-Fernradweg schließen.

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Der Landkreis Wolfenbüttel:

  • rund 120.000 Einwohner
  • besteht aus 32 Gemeinden
  • Landrätin: Christiana Steinbrügge
  • bundesweit bekannt durch die Schachtanlage Asse: dort wurde zwischen 1967 und 1978 die Endlagerung von Atommüll erprobt

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Den Namen, „Pont de Cachan“ (übersetzt etwa „Die Brücke von Chachan“), beinhaltet dabei den Namen der französischen Partnerstadt des Landkreises Wolfenbüttel. Cachan liegt im Ballungsraum von Paris, die Partnerschaft nach Wolfenbüttel besteht seit 1986.

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Die Brücke leiste einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität, freute sich Landrätin Christiana Steinbrügge während der Einweihung der Brücke. Zudem gebe es in der Natur rund um die Oker viel zu entdecken. Wohl auch deswegen wurden auf der Werlaburgdorfer Seite Abstellanlagen für Fahrräder und ein Rastplatz mit Tisch und Bänken angelegt.

Bürgermeister spricht vollmundig vom „Wunder von Werlaburgdorf“

„Seit vielen Jahren kämpfen wir intensiv für bessere Radverbindungen in Werlaburgdorf. Jetzt freuen wir uns über diese neue Verbindung. Genießen Sie die die Möglichkeiten dieser Brücke“, sagte Frank Oesterhelweg, Einwohner von Werlaburgdorf und Vizepräsident des Niedersächsischen Landtags. Andreas Memmert, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Schladen-Werla, war regelrecht ekstatisch ob der neuen Verbindung – und sprach sogar von einem „Wunder von Werlaburgdorf“.

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Die Hoffnung ist groß, dass dieses „Wunder“ auch noch einige Zeit überdauert. Die aufwendige Stahl- und Aluminiumkonstruktion der Brücke soll auch starken Hochwasserereignissen standhalten. (dav)