Wolfenbüttel 

Wolfenbüttel: Strohballen brennen lichterloh! Feuerwehr kriegt Flammen kaum unter Kontrolle

Kreis Wolfenbüttel: Eine Scheune steht in Brand und die Feuerwehr kreigt die Flammen nicht unter Kontrolle.
Kreis Wolfenbüttel: Eine Scheune steht in Brand und die Feuerwehr kreigt die Flammen nicht unter Kontrolle.
Foto: Jörg Koglin

Hedeper. Großbrand in einer Scheune im Landkreis Wolfenbüttel! Am Sonntag ist ein großes Feuer in einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Ortschaft Hedeper ausgebrochen.

Die Feuerwehren aus dem Kreis Wolfenbüttel konnten die Flammen bisher nicht löschen.

Kreis Wolfenbüttel: DAS erschwert der Feuerwehr das Löschen des Feuers

Autofahrer und Anwohner werden auch am Montagmorgen noch gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch die B82 von Schöningen in Richtung Goslar zwischen dem Abzweig nach Timmern und Hedeper ist aktuell noch in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Am Sonntagmittag wurde ein Feuer in einer Scheune in Hedeper gemeldet. Sofort rückten die Feuerwehren aus Hedeper/Wetzleben, Roklum, Semmenstedt, Timmern, Remlingen und Groß Denkte an.

Als sie vor Ort ankamen, war der Schock groß: In der Scheune befanden sich 4.000 Strohrundballen, die allesamt in Flammen standen. Ein vollständiges Löschen scheint bisher noch nicht möglich zu sein.

Die Scheune besitzt eine Stahldachkonstruktion, die die Einsatzkräfte an einer erfolgreichen Löschung hindert. Die Strohballen aus dem Inneren des Betriebs heraus zu löschen, kommt ebenfalls nicht in Frage, da das Gebäude einsturzgefährdet und die Hitze enorm ist. Über eine Drehleiter wird versucht, die Scheune von oben abzukühlen.

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Der Landkreis Wolfenbüttel:

  • rund 120.000 Einwohner
  • besteht aus 32 Gemeinden
  • Landrätin: Christiana Steinbrügge
  • bundesweit bekannt durch die Schachtanlage Asse: dort wurde zwischen 1967 und 1978 die Endlagerung von Atommüll erprobt

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Der Gemeindebrandmeister Jan Fischer berichtet, dass die Löscharbeiten aufgrund der Schwierigkeiten noch lange andauern werden. Derzeit sind 120 Helfer im Einsatz, die aufgrund von Erschöpfung allerdings auch abgelöst werden müssen. Hierzu werden weitere Feuerwehren alarmiert.

Bisher konnte zwar verhindert werden, dass die Flammen auf umliegende Gebäude übergreifen, doch die Polizei veranlasste die Sperrung der B82 zwischen Hedeper und Sommenstedt. Die B82 wird in diesem Bereich auch noch längerfristig gesperrt bleiben.

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Glücklicherweise wurde bislang niemand verletzt, Anwohner müssen auch keine Rauchbelästigung fürchten. Doch wann dieser Brand unter Kontrolle gebracht werden kann, ist noch nicht abzusehen. (lb)

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