Wolfenbüttel 

Lidl in Schöppenstedt überfallen – „Aktenzeichen XY“ liefert neue Hinweise

Hass im Netz: Das kannst du tun

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Schöppenstedt. Der Raubüberfall auf einen Lidl in Schöppenstedt im Kreis Wolfenbüttel beschäftigt nicht nur die Polizei, sondern auch das Team von „Aktenzeichen XY“ (ZDF).

Die Sendung berichtete am Mittwochabend live über den Raubüberfall auf den Lidl in der Neuen Straße in Schöppenstedt. Und das führte zu neuen Ermittlungen!

Schöppenstedt: Raubüberfall auf Lidl war Thema bei „Aktenzeichen XY“

Die Tat selbst liegt schon Monate zurück. Ein unbekannter Täter hatte am Abend des 17. Dezember 2020 im Bereich der Mitarbeiter-Toiletten gelauert und gewartet, bis der Discounter schließt.

Dann schlug er zu und passte drei Mitarbeiterinnen im Büro-Bereich ab. Der maskierte Unbekannte bedrohte sie mit einem Hammer. Sein Ziel: Bargeld und der Inhalt des Tresors.

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Laut der Polizei Wolfenbüttel war auffällig, wie gut der Täter informiert war. Er ließ sich von der Filialleiterin das Headset geben und achtete selbst darauf, dass kein Alarm beim Öffnen des Tresors ausgelöst wurde.

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Das ist „Aktenzeichen XY“:

  • läuft seit 1967 im ZDF
  • Moderator: Rudi Cerne
  • ungeklärte Kriminalfälle werden filmisch rekonstruiert
  • Zuschauer können Hinweise per Telefon oder im Internet abgeben

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In dem Auto einer Mitarbeiterin, nach dem er ebenfalls verlangte, machte sich der Täter nach dem Überfall aus dem Staub. Die Mitarbeiterinnen riefen daraufhin die Polizei. Zwar konnten die Beamten in einer groß angelegten Fahndung direkt den silberfarbenden Opel Corsa im 13 Kilometer entfernten Schöningen finden – doch von dem Unbekannten fehlte jede Spur.

Lidl in Schöppenstedt: „Aktenzeichen XY“ treibt Ermittlung in neue Richtung

Und das hat sich bis heute nicht geändert. Deshalb landete der Fall in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“. Und das sogar live! Am Mittwochabend um 20:15 Uhr war das Team zu Gast in Wolfenbüttel, um gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig und der Polizei Wolfenbüttel nach neuen Hinweisen zu suchen.

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Und das mit Erfolg! Denn wie Wolfenbüttels Polizeisprecher Frank Oppermann zu News38 sagte, seien direkt nach der Sendung die ersten Informationen eingegangen.

Teilweise hätten die Hinweise den Ermittlern einen ganz neuen Blickwinkel auf die Tat gegeben. Daher will die Polizei jetzt jeden Hinweis überprüfen – und ihre Suche nach dem Täter neu ausrichten.

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Der Lidl-Räuber aus Schöppenstedt soll um die 40 Jahre alt gewesen sein, etwa 1,80 Meter groß und sehr schlank. Zeugen-Aussagen, die zur Aufklärung oder Festnahme führen, werden mit bis zu 10.000 Euro belohnt. (red.)