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VW fehlen Chips: Immer noch Kurzarbeit – aber HIER geht's jetzt bergauf

VW hat immer noch mit fehlenden Chips zu kämpfen. Während im Werk Wolfsburg immer noch Kurzarbeit angesagt ist, geht es woanders jetzt wieder weiter... (Archivbild)
VW hat immer noch mit fehlenden Chips zu kämpfen. Während im Werk Wolfsburg immer noch Kurzarbeit angesagt ist, geht es woanders jetzt wieder weiter... (Archivbild)
Foto: picture alliance/dpa | Swen Pförtner

Wolfsburg/Ingolstadt. Der Chip-Engpass sorgt bei VW weiterhin für Probleme.

Zuletzt hatte VW Kurzarbeit im Stammwerk Wolfsburg sowie im Werk Emden beantragt. In Wolfsburg ruht teilweise die Golf- und Tiguan-Produktion.

Für den Februar hat Volkswagen Medienberichten zufolge auch Kurzarbeit für die Werke Braunschweig und Salzgitter beantragt – vorsichtshalber, heißt es.

VW rechnet nicht mit rascher Erholung

Aus dem Konzern heißt es, dass das Schlimmste wohl vorbei sei. Dennoch rechnet man in Wolfsburg erst im zweiten Quartal mit einer Erholung.

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Der Schaden für den Autobauer ist enorm. Laut „Wolfsburger Nachrichten“ kann VW eine sechsstellige Zahl von Autos nicht bauen.

VW spricht auch mit Vorlieferanten

Demnach spricht VW auch nicht nur mit den betroffenen Zulieferern, sondern auch mit Vorlieferanten. Denn der Engpass bestehe nicht direkt bei den Chips, sondern bei den Scheiben, auf denen sie gebaut werden.

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Weil die Nachfrage nach den spezifischen IT-Bauteilen im Corona-Lockdown im Frühjahr gesunken war, hatten die Hersteller sich neue Abnehmer gesucht. Etwa in der Unterhaltungselektronik. Und jetzt fehlen die Chips den Autobauern – nicht nur VW.

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VW-Tochter Audi zurück im Alltag

Immerhin: Im VW-Werk Emden lief der Normalbetrieb am Montag wieder an.

Gut sieht es auch bei der Konzerntochter Audi aus, berichtet das Fachblatt „Automobil-Industrie“. Hier kehrten jetzt rund 10.000 Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurück. (red)