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VW: Neue ID.3-Edition steht in den Startlöchern – der Preis dürfte Golf-Fahrer aufhorchen lassen

VW bringt eine weitere Edition des ID.3 auf den Markt. Der Preis dürfte Golf-Fahrer aufhorchen lassen. (Symbolbild)
VW bringt eine weitere Edition des ID.3 auf den Markt. Der Preis dürfte Golf-Fahrer aufhorchen lassen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Wolfsburg. Der VW ID.3 kommt in verschiedenen Editionen raus! Die 1st Edition rollt bereits seit geraumer Zeit über die Straßen. Bald sollen auch die anderen ID.3-Varianten folgen. So wie der ID.3 „Pure“. Sozusagen das Basismodell des Elektro-Flitzers.

Und sein Preis könnte VW Golf-Fahrer aufhorchen lassen.

VW: Das kann der ID.3 „Pure“

Der ID.3 „Pure“ wird bei VW als Modell für den „Einstieg in die Elektromobilität“ angepriesen. Der Motor des Elektro-Flitzer wird mit einer 45 kWh starken Batterie angetrieben. Damit soll diese Variante eine Reichweite von bis zu 330 Kilometern zurücklegen können. Vorausgesetzt, der Akku ist voll aufgeladen.

Damit liegt die „Pure“ Edition hinter den anderen Varianten des ID.3 wie etwa der „Max“-Edition mit einer 58 kWh starken Batterie oder der „Tour“-Edition, die sogar mit einer 77 kWh starken Batterie um die Ecke kommt.

ID.3 „Pure“ gibt es fast zum Golf-Preis

Dafür ist der ID.3 „Pure“ aber auch das günstigste Modell der ID.3-Familie. Der Einstiegspreis liegt bei 31.495 Euro. Doch was bei dem Preis nicht außer Acht gelassen werden darf, ist wohl die Kaufprämie für Elektroautos. Dabei gibt es von Staat und Hersteller bis zu 9.000 Euro Zuschuss für Elektro-Autos.

Bis 2025 soll diese Innovationsprämie noch gelten. Beschlossen wurde sie, um den Einstieg und die Verbreitung der Elektro-Mobilität zu fördern. Dabei ist die Kaufprämie gestaffelt.

  • reine E-Autos bekommen eine Förderung bis zu 9.000 Euro
  • Plug-In-Hybride bekommen eine Förderung bis zu 6.750 Euro

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Kaufprämie für E-Autos bis 2025 verlängert

Und dass die Kaufprämie sich lohnen kann, zeigt jetzt auch eine Berechnung des „ADAC“. Demnach würde der ID.3 „vergleichbar motorisierte und ausgestattete Golf-Modelle mit Benzinder und Diesel deutlich“ in der Gesamtkostenrechnung schlagen. Die Gründe laut des „ADAC“: Geringerer Wertverlust, niedrigere Fixkosten, Typklasseneinstufungen des ID.3.

Zum Vergleich: Den Basis-Golf mit Einsteiger-Ausstattung gibt es ab 20.395 Euro. Zieht man also die Kaufprämie beim ID.3 „Pure“ ab, liegt man dort bei einem ähnlichen Einsteigerpreis wie beim Golf-Basismodell.

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VW mit groß angelegter E-Offensive

Vielleicht hofft VW auch auf diese Weise, mehr Menschen für Elektromobilität zu begeistern. Schließlich hat der Autobauer das erklärte große Ziel, im Jahr 2025 weltweit mehr als eine Million E-Autos pro Jahr zu verkaufen. Bis 2030 will der Konzern außerdem rund 70 reine E-Modelle auf dem Markt haben. Um alle Ziele zu erreichen, nimmt der Konzern auch eine ordentliche Stange Geld in die Hand und investiert nach eigenen Angaben rund 35 Milliarden Euro in die E-Offensive.

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Der Startschuss für die E-Offensive fiel 2020 mit dem ID.3. Und laut VW hat sich der bereits gelohnt. Während Volkswagen im vergangenen Jahr generell ein ordentliches Minus bei den Auslieferungen kassieren musste, durfte sich der Autobauer nach eigenen Angaben in puncto E-Mobilität freuen. Alles dazu liest du hier >>>. (abr)