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VW: E-Autos stellen Händler vor Problem – und das könnte zukünftig der Kunde ausbaden

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

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Wolfsburg. VW setzt voll auf Elektro! Doch das ist an manchen Stellschrauben offenbar gar nicht so einfach....

Denn laut Medienberichten ist die Auslieferung der E-Autos für die VW-Händler so teuer, dass sie die Zusatzkosten in Form einer Servicepauschale an den Endverbraucher weitergeben wollen.

VW-Händler verärgert! Müssen die Kunden draufzahlen?

Bei den Modellen der ID-Familie schließt der Kunde seinen Kaufvertrag nicht mit einem Autohaus ab, sondern direkt mit Volkswagen. Die einzelnen Händler bekommen zwar eine Pauschale von VW, um die Fahrzeuge auszuliefern – doch die tatsächlichen Kosten werden dabei offenbar nicht gedeckt.

Die „Automobilwoche“ beruft sich hierbei auf Aussagen „mehrerer Händler“, die den Fehlbetrag bei der Auslieferung auf rund 300 Euro pro E-Auto beziffern. „Wir investieren in jedes ausgelieferte Elektroauto und können dafür nichts berechnen“, zitiert das Blatt mehrere VW-Partner. „Die Kosten, die uns für Reinigung und technisches Vorbereiten der Fahrzeuge zur Auslieferung an den Kunden entstehen, müssen wir nun gesondert abrechnen.“

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Einige Händler, so berichtet die Zeitschrift, erwägen daher nun, diese Kosten als „Servicepauschale“ den Kunden in Rechnung zu stellen. Eine Entscheidung, die die Händler selbst als „ärgerlich“ bezeichnen.

VW bezeichnet Händler-Provision als „sehr fair“

news38.de hat diesbezüglich bei VW angefragt. „Die Händler bekommen für den ID.3 eine vertraglich vereinbarte und sehr faire Provision, die mit auch dem Händlerverband abgestimmt ist“, teilte Volkswagen uns mit. „Diese beinhaltet auch die Aufbereitung und Auslieferung der Fahrzeuge.“

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Darüber hinaus erstatte man dem Handel zusätzlich auch die Kosten für Schäden oder Garantiearbeiten an angelieferten Fahrzeugen über den gewohnten Regel-Prozess hinaus. „Weiterhin haben wir gerade mit dem Händlerverband vor dem Hintergrund des Lockdowns weitere Unterstützungsmaßnahmen für die Händler vereinbart“, so VW. (at)