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VW hat große Pläne – „Die Versuchsfahrzeuge laufen“

VW hat ein neues Modell angekündigt. Es soll das „Leuchtturmprojekt“ von Volkswagen werden. (Symbolbild)
VW hat ein neues Modell angekündigt. Es soll das „Leuchtturmprojekt“ von Volkswagen werden. (Symbolbild)
Foto: imago images/Jan Huebner

Wolfsburg. VW setzt auf Elektro – und hat große Pläne!

Der Konzern schickt nicht nur immer mehr E-Autos ins Rennen, sondern beschäftigt sich auch tiefgreifender mit der Technik dahinter. Zum Beispiel mit den Akkus. Da plant Volkswagen offenbar eine kleine Revolution – und die könnte vor allem der Ökobilanz zugute kommen.

Was VW plant, verraten wir dir hier.

VW plant Akku-Revolution

Denn die Automobilindustrie um VW & Co. tüftelt schon länger am so genannten „bidirektionalen“ Elektro-Wagen. Das bedeutet, der E-Wagen tankt nicht nur Strom, sondern kann ihn auch wieder abgeben, wenn er ungenutzt gespeichert wurde.

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Jeder kennt das Phänomen mindestens vom Smartphone. Obwohl man es nicht benutzt, zieht es Strom, der im Nirgendwo verschwindet. Irgendwann ist der Akku leer, obwohl das Handy kaum genutzt wurde.

Genauso ist es auch mit Autos, die herumstehen und nicht bewegt werden.

VW will nächstes Jahr die ersten Autos auf den Markt schicken

Wie das „Handelsblatt“ berichtet, gibt es bei VW erste ernsthafte Versuche für das Projekt. „Die Versuchsfahrzeuge laufen, mit den Vorbereitungen sind wir in den letzten Zügen“, so VW-Entwicklungsvorstand Thomas Ulbrich.

Ab kommendem Jahr solle jedes Fahrzeug, das auf Basis der VW-Elektroplattform MEB („Modularer Elektrifizierungs-Baukasten“) entwickelt wird, den Strom nicht nur laden, sondern auch wieder ans Netz zurückgeben können.

Ab Dezember solle die Produktion starten, die ersten Autos würden dann im Jahr 2022 in den Verkauf gehen.

Ungenutzter VW-Strom kann von anderen Elektrogeräten genutzt werden

Ein großer Vorteil dieser Technologie soll sein, dass die viele ungenutzte Stromenergie auch beispielsweise an das eigene Haus weitergegeben werden kann. Die Waschmaschine soll dann zum Beispiel durch den übrig gebliebenen Strom des Autos vor der Tür gespeist werden. >> Wenn das Auto tot ist, soll die Batterie weiterleben – und zwar HIER

So kann laut „Handelsblatt“ auch das Stromnetz stabilisiert werden. Der Energieverbrauch der Menschen sei hoch, es müsse immer mehr Strom generiert werden.

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Infrastruktur ist weiterhin das größte Problem

Klar ist jetzt schon, dass es noch Jahre dauern wird, bis diese VW-Technologie flächendeckend genutzt werden kann. Denn auch hier ist wie bei E-Mobilität an sich: Es mangelt nicht an Autos, sondern oftmals an der Infrastrukltur. (fb)