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VW: Milliarden-Angebot! Ausgerechnet SIE baggern an Konzern-Tochter

VW hat ein hohes Angebot für eine Marken-Tochter bekommen. (Symbolbild)
VW hat ein hohes Angebot für eine Marken-Tochter bekommen. (Symbolbild)
Foto: imago/Photo2000

Ein unglaubliches Angebot hat es Medienberichten zufolge aus der Schweiz gegeben.

Die dort ansässige Quantum-Gruppe soll demnach gemeinsam mit der britischen Investmentfirma Centricus dem Konzern VW ein Angebot für die Sportwagentochter Lamborghini gemacht haben.

VW hat unglaubliches Angebot für Sportwagen-Tochter Lamborghini bekommen

Und was für eins!

7,5 Milliarden Euro sind das Gebot, das auf dem (imaginären) Tisch liegt.

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Wie die „Automobilwoche“ berichtet, soll dieses Angebot am heutigen Mittwoch offiziell und den Konzern-Bossen vorgelegt werden.

Lamborghini ist seit 1998 bei der VW-Tochter Audi angesiedelt. Wenn es nach den Schweizern geht, aber nicht mehr lange.

VW-Tochter Audi will nicht verkaufen

Doch ein Sprecher von Audi hat gegenüber dem Handelsblatt bereits erklärt: „Lamborghini steht nicht zum Verkauf. Es hat keine Gespräche über einen Verkauf gegeben.“

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Doch die Schweizer Firma Quantum will anscheinend nicht aufgeben, neben dem Kauf von Lamborghini strebe man den Berichten zufolge eine strategische Partnerschaft mit VW an. Darin solle es unter anderem um den Austausch von geistigem Eigentum gehen sowie um Entwicklung und Fertigung von Batterien für Elektro-Autos.

Besonders interessant: Die Quantum-Gruppe wird unter anderem von Rea Stark betrieben, der gemeinsam mit Anton Piech auch die Gruppe „Piech Automotive“ gegründet hat. Anton Piech ist der Sohn vom 2019 verstorbenen Ex-VW-Aufsichtsrats-Chef Ferdinand Piech (†82).

VW plant mit Lamborghini elektrische Sportwagen auf höchstem Niveau

VW hatte angekündigt, dass im Jahr 2023 das erste Serienauto von Lamborghini mit einem Mischantrieb aus Verbrenner und Elektromotor auf den Markt gebracht werden soll.

Bis Ende 2024 sollen alle Produkte als Hybridvariante verfügbar sein. Über die nächsten vier Jahre will man dafür mehr als 1,5 Milliarden Euro investieren.

In der zweiten Hälfte des Jahrzehnts soll die Elektrostrategie dann mit bis zu vier reinen Elektromodellen Fahrt aufnehmen. 2025 bereits solle der CO2-Ausstoß der Autos um die Hälfte gesunken sein.

Bei den konkreten Plänen klingt das nicht gerade nach Verkaufs-Willen, egal wie viele Milliarden auf den Tisch gelegt werden.

Bei einem anderer Luxusmarke ist VW hingegen deutlich offener für Angebote. Deswegen ist dort zuletzt auch ein potentieller Käufer mit einem Privatjet gelandet. (fb/dpa)