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VW: „Außer Kontrolle geraten“ – Kosten für den neuen T7 Multivan explodieren

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

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Hannover/Wolfsburg. Am Donnerstag ist es endlich soweit: VW lässt die Hüllen fallen und stellt den neuen T7 Multivan vor.

Jetzt ist offenbar ein interner Revisionsbericht durchgesickert, der ein ziemliches Chaos bei VW Nutzfahrzeuge (VWN) in Hannover zeigen soll.

VW Nutzfahrzeuge hat Stress mit dem T7 Multivan

Laut „Business Insider“ wird Volkswagen weniger am letzten Diesel-Bulli verdienen als geplant. Die Rede ist von totalem Organisationsversagen und einer „außer Kontrolle geratenen Entwicklung“ des T7 – angeblich lagen die Kosten fast 200 Millionen über dem geplanten Budget.

Dem Bericht zufolge steckte VWN viel Geld in die technische Entwicklung – ohne ersichtliche Fortschritte. Außerdem seien Berichtspflichten einfach nicht eingehalten und Missstände nicht angesprochen worden.

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VW: Alexander Hitzinger im Fokus

Die zentrale Figur soll dabei Alexander Hitzinger gewesen sein. Der ehemalige Apple-Mann war Anfang 2019 Entwicklungsvorstand bei VWN geworden – und schon Mitte 2020 weitergezogen. Er soll bei VW das neue E-Mobilitäts-Flagschiff „Artemis“ entwickeln.

Die Vorwürfe aus dem Nutzfahrzeuge-Lager gegen Hitzinger sollen heftig sein, wie „Business Insider“ berichtet. „Wir hatten nie den Eindruck, dass er sich wirklich für die Entwicklung von Nutzfahrzeugen interessiert hat“, soll ein Manager gesagt haben.

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Nach Hitzingers Abgang soll der Konzern eine interne Untersuchung eingeleitet und dabei chaotische und führungslose Zustände festgestellt haben. Namen werden nicht genannt. Hitzinger selbst wollte die Vorwürfe nicht kommentieren.

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Klar ist aber: VW Nutzfahrzeuge musste die T7-Organisation neu aufbauen. Deswegen verspätete sich auch der Produktionsstart des neuen Multivan. Am Donnerstag feiert er dann endlich Weltpremiere. (red)