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VW-Manager beunruhigt: „Im Haus einen Schock ausgelöst“

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

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Wolfsburg. Berichten zufolge löst eine Sache bei so manch einem VW-Manager Unbehagen und Sorge aus.

Der Grund dafür liegt in China. Denn ausgerechnet dort muss VW mit seinen E-Modellen wohl kämpfen. Die chinesische Konkurrenz hat VW bei den Absatzzahlen der E-Modelle tatsächlich überholt. Öffentlich wächst die Kritik. Und offenbar knistert es auch intern bei VW.

VW kämpft mit Problemen in China

Volkswagen hat im ersten Halbjahr nur 1,84 Millionen Autos in China ausgeliefert. Das sind zwar mehr als im Krisenjahr 2020, aber viel weniger als vorher.

Bei den Verbrennern ist VW zwar weiterhin Marktführer in China, aber der ID.4 ist bisher ein Megaflop. Bis Ende Mai wurden nur 3.341 ID.4 in China verkauft – die chinesischen Konkurrenten XPeng und Nio fast doppelt so viele. Tesla setzte 33.000 Fahrzeuge ab!

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Zuletzt konnte Volkswagen die Flaute in Asien auch nicht mehr durch andere Märkte ausgleichen. Dabei ist China so wichtig für die Wolfsburger: Der VW-Konzern liefert gut 40 Prozent aller Fahrzeuge nach China; bei der Kernmarke VW ist es sogar jedes zweite Modell.

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VW-Manager widersprechen sich gegenseitig

Zuletzt hatte ein VW-Manager das ID.4-Geschäft in der „FAZ“ als „Desaster“ bezeichnet. Von anderen Managern hieß es sogar, die miesen Zahlen in China hätten „im Haus einen Schock ausgelöst“. Medienberichten zufolge beschwichtigen andere VW-Manager – alles liege innerhalb der Planungen und Erwartungen.

Laut „Focus online“ kommt auch aus den sozialen Medien harsche Kritik am ID.4. Unter anderem wegen der geringen Beschleunigung: „Für Menschen mittleren Alters ohne Leidenschaft ist der ID.4 genau richtig“, hieß es unter anderem.

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