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VW: Untreue-Prozess geht in die nächste Runde – er könnte früher enden als gedacht

Im Gerichtsprozess um Untreue bei VW könnte es schneller gehen als gedacht. (Symbolbild)
Im Gerichtsprozess um Untreue bei VW könnte es schneller gehen als gedacht. (Symbolbild)
Foto: dpa

Im Untreue-Prozess gegen mehrere Manager von VW sagen am Mittwoch weitere Zeugen vor dem Landgericht Braunschweig aus.

Unter anderen sollen Ermittler zu dem Verfahren um mutmaßlich überhöhte Gehälter und Bonuszahlungen an leitende Betriebsräte von VW berichten.

Gerichtsprozess gegen VW-Manager könnte vorzeitig beendet werden

Anders als ursprünglich geplant, könnte das Verfahren tatsächlich noch im September enden. Der Richter hatte bereits am Montag angekündigt, dass nach vier weiteren Zeugen die Plädoyers und eine Entscheidung schon in der kommenden Woche möglich seien. Zuvor waren Termine bis Ende Oktober anberaumt gewesen.

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Angeklagt sind drei ehemalige und ein noch amtierender Personalmanager des VW-Konzerns, darunter auch die beiden Ex-Konzernpersonalchefs Horst Neumann und Karlheinz Blessing.

Schaden von mehr als fünf Millionen Euro soll entstanden sein

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, für den früheren Betriebsratsvorsitzenden Bernd Osterloh und andere einflussreiche Angehörige der Mitarbeitervertretung beim größten europäischen Autobauer zwischen 2011 und 2016 unangemessen üppige Bezüge freigegeben zu haben.

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Der Vorwurf lautet Untreue, teils auch in besonders schweren Fall.

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VW soll daraus ein Schaden von mehr als 5 Millionen Euro entstanden sein. Ob tatsächlich schon in wenigen Tagen ein Urteil fällt, bleibt abzuwarten. (fb/dpa)