Wolfsburg 

Wolfsburg: Wirt hat besonderen Plan für Lokal in der Fußgängerzone – jetzt grätschen SIE ihm dazwischen

Ein Wirt aus Wolfsburg hat etwas ganz besonderes mit seinem Außenbereich vor. Doch SIE machen ihm einen Strich durch die Rechnung. (Archivbild)
Ein Wirt aus Wolfsburg hat etwas ganz besonderes mit seinem Außenbereich vor. Doch SIE machen ihm einen Strich durch die Rechnung. (Archivbild)
Foto: picture alliance / Daniel Kubirski | Daniel Kubirski

Wolfsburg. Zwar startet gerade erst der Sommer mit Sonne satt und warmen Temperaturen, doch ein Wirt aus Wolfsburg macht sich schon Gedanken über den Herbst.

Und für sein City-Hotel „Journal“ in der Fußgängerzone in Wolfsburg hatte Tibor Terek einen ganz besonderes Plan. Doch der gefällt nicht jedem...

Wolfsburg: Plexiglas-Pavillions für die kalten Jahreszeiten

Tibor Terek denkt langfristig. Als der Betreiber des „Journals“ in der Kaufhofpassage nach Ostern von einer Messe zurück kam, hatte er eine Idee für den Außenbereich seines Hotel-Restaurants: Plexiglas Pavillions. Wie die „Wolfsburger Allgemeine“ (WAZ) berichtet, sollten so auch im Herbst und Winter rund 80 Gäste vor dem Restaurant in der Fußgängerzone sitzen können.

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Die Stadt Wolfsburg:

  • Wolfsburg ist eine vergleichsweise junge Stadt: 1938 wurde sie als Sitz von VW gegründet
  • Ursprünglich diente sie als Wohnort für die Volkswagen-Mitarbeiter
  • Bis Mai 1945 trug die Stadt den Namen „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“
  • Mit rund 125.000 Einwohnern ist Wolfsburg heute die fünftgrößte Stadt in Niedersachsen
  • Im Jahr 2010 war das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf das höchste aller deutschen Städte

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Denn im Herbst und Winter ist es für Gäste auf der Terrasse ohne die Pavillions zu kalt – die Plexiglas-Bauten schienen eigentlich perfekt. Rettungswege würden durch sie nicht blockiert und man könne durch die Pavillions durchschauen. Doch von der Idee waren nicht alle so begeistert, wie der Hotel-Besitzer selbst.

Pavillions zu hässlich für die Stadt Wolfsburg?

Im Rathaus kam die Idee nicht so gut an. Man teilte Tibor Terek mit, dass „die Optik der Pavillons [...] den Anblick der Innenstadt schädigen [würde]“, wie der Hotelier der „WAZ“ wütend erklärte.

+++ Pleite! Dieser Laden verschwindet – auch Braunschweig ist betroffen +++

Für Terek ein Unding und vollkommen unverständlich. Außerdem geht er davon aus, dass die Preise für die Pavillions bis zum Herbst steigen. Momentan kostet einer zwischen 500 und 3.000 Euro – je nach Größe.

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Die „Wolfsburg Wirtschaft und Marketing “(WMG) hat Tibor Terek angeboten zwischen Rathaus und ihm zu vermitteln. Aus der Stadtverwaltung hieß es, dass zur Klärung noch mehr Zeit benötigt werde. (jko)