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VW: Stau im Hafen! Tausende Autos stecken fest – aus einem winzigen Grund

VW steckt mit Tausenden Fahrzeugen in den USA fest. Für sie geht die Reise erstmal nicht weiter. Warum? Das liest du hier.

VW steckt mit Tausenden Autos in den USA fest.
© imago images/Markus van Offern

VW und seine Töchter - das sind die Marken

Zum Volkswagen Konzern gehören viele weitere bekannte Automarken. Wir stellen die bekanntesten VW-Töchter vor.

Tausende VW-Fahrzeuge müssen aktuell auf US-Häfen „zwangsparken“.

Für die Modelle der VW-Töchter Porsche, Bentley und Audi geht es nicht beziehungsweise nur schleppend weiter. Schuld ist ein kleines Teil.

VW hat ein „Zollproblem“

Volkswagen hat ein Problem mit dem US-Zoll, wie ein Konzern-Sprecher dem „Handelsblatt“ bestätigte. Zuvor hatte die „Financial Times“ (FT) über die Zwangspause für die VW-Modelle berichtet. Demnach sollen rund 13.000 Fahrzeuge betroffen sein. Für sie geht es erstmal nicht weiter. Die Verzögerungen seien auf ein „Zollproblem“ zurückzuführen, sagte der Sprecher. Und weiter: „Wir arbeiten daran, eine Verzögerung bei der Auslieferung bestimmter Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns von den Häfen zu den Händlern zu beheben.“

Das Problem sei ein „kleines elektronisches Bauteil“ – als Teil eines größeren Steuergeräts. Zwar werde es schon nach und nach ausgetauscht und die Auslieferungen würden fortgesetzt – „es kann jedoch zu unvermeidlichen Verzögerungen kommen“, sagte der VW-Sprecher. Laut „FT“ hat VW die Auslieferung der Fahrzeuge bis Ende März aufgeschoben.


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Demnach geht es bei dem fraglichen Bauteil um ein Teil aus Westchina. Dieses verstoße gegen ein US-Gesetz gegen Zwangsarbeit, heißt es. Zunächst habe Volkswagen nicht gewusst, woher das Teil genau stammt – bis der Zulieferer die Wolfsburger auf das Problem aufmerksam gemacht habe. Das Bauteil soll von einem indirekten Zulieferer ziemlich weit unten in der Lieferkette kommen.

+++ VW äußert sich zum tödlichen Frachter-Brand +++

VW habe daraufhin direkt die US-Behörden informiert. Die USA verbieten die Einfuhr von Produkten, die mit Hilfe von Zwangsarbeit in der chinesischen Uiguren-Region Xinjiang und anderen Gebieten Chinas hergestellt wurden. 

VW hat China-Probleme

Der Fahrzeug-Stau in den US-Häfen ist nicht das einzige China-Problem, mit dem VW gerade zu kämpfen hat. Zuletzt hatte es wieder mal einen Bericht über mutmaßliche Zwangsarbeit gegeben, in die VW indirekt verwickelt sein soll. Daraufhin hatte der Wolfsburger Autobauer Konsequenzen angekündigt. (Hier mehr dazu!)