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VW-Tochter geht in die E-Offensive – DARAUF müssen sich Mitarbeiter einstellen

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Darüber wurde lange Zeit ein Geheimnis gemacht – jetzt veröffentlicht VW-Tochter Porsche zum ersten Mal konkrete Zahlen.

Und zeigt sich ambitioniert: Im nächsten Jahr soll die Produktion des rein elektrischen Porsche Macan im Werk in Leipzig an den Start gehen. Die Stückzahlen, die die VW-Tochter dabei anvisiert, haben es in sich.

VW-Tochter geht in die E-Offensive

„Von der heutigen Generation fertigen wir pro Jahr mehr als 80.000 Einheiten“, sagte Produktionschef Albrecht Reimold dem Fachmagazin „Automobilwoche“ am Montag. Bei der vollelektrischen Variante planen man demnach langfristig in der gleichen Größenordnung.


Die zehn VW-Marken:

  • Audi
  • Bentley
  • Cupra
  • Ducati
  • Lamborghini
  • Porsche
  • Seat
  • Skoda
  • Volkswagen
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge

Konkret bedeutet das zwar nicht, dass schon ab nächstem Jahr 80.000 E-Macan über die Bänder in Leipzig rollen werden. Fest steht aber, dass der Standort in Leipzig verstärkt auf E-Mobilität getrimmt werden wird. Zunächst soll das Verbrennermodell des Macan allerdings noch rund zwei Jahre parallel mit dem Stromer gefertigt werden, heißt es in dem Bericht der „Automobilwoche“ weiter.

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Die VW-Tochter Porsche hat sich ambitionierte Ziele in ihrer E-Offensive gesetzt. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Weiteres E-Modell der VW-Tochter in Planung

Neben dem E-Macan, der ab 2023 in Leipzig in Serie gehen wird, soll auch ein neuer großer Geländewagen mit Elektroantrieb in Sachsen gebaut werden. Außerdem soll es künftig möglich sein, auf einer Montagelinie sowohl Autos mit Verbrennermotor als auch mit Hybrid- und reinem Elektroantrieb zu bauen. Bis 2030 sollen bei Porsche mehr als 80 Prozent der Fahrzeuge vollelektrisch ausgeliefert werden.


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Der Macan ist ein kompaktes SUV und das meistverkaufte Modell der VW-Tochter. (mit dpa)

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