Braunschweig 

A2-Hölle bei Braunschweig: Familie steht unter Schock – „Wie kann ein Mensch sowas machen?“

Schock auf der A2 bei Braunschweig. Ein Steinwurf hätte für eine Familie gefährlich werden können.
Schock auf der A2 bei Braunschweig. Ein Steinwurf hätte für eine Familie gefährlich werden können.
Foto: aktuell24

Braunschweig. Geplant waren entspannte Stunden im Möblehaus. Doch für die junge Familie Kerti endete er auf der A2 in Braunschweig mit einem gehörigen Schrecken!

Vater Sven war gerade Ende vergangener Woche auf Höhe der Braunschweiger Hansestraße, als er auf einer A2-Brücke mehrere Gestalteten bemerkte. Auf der Rückbank des Wagens befinden sich in dem Moment Svens Ehefrau Manuela sowie ihr 15 Monate alter Sohn Matteo.

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Matteo, gerade noch friedlich am Schlummern, wird von Scheiben getroffen, seine Mutter Manuela bekommt Panik: „Uns hätte sonst was passieren können. Das war wirklich Todesangst.“

Glücklicherweise kann Sven den Wagen noch von der A2 steuern, ehe er stehenbleibt. Denn auf seiner vorhin noch makellosen Scheibe ziert nun ein tellergroßer Krater samt Loch das Glas. Das Ehepaar und die Polizei Braunschweig, welche kurz darauf von der Familie angesteuert wurde, gehen davon aus, dass ein Stein auf die Straße geworfen wurde.

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„Das ist kein Kavaliersdelikt“, betont Jonas Brockfeld von der Polizei Braunschweig. „Man begibt die Personen in Lebensgefahr. Kleinste Gegenstände können zu Geschossen werden und schwerste Verletzungen verursachen“, mahnt der Polizist.

Es kommt einem Wunder gleich, dass die junge Familie ohne größere Blessuren, sondern nur mit einem großen Schrecken davonkam. Und auch die Familie ist fassungslos. „Man ist wütend. Wie kann ein Mensch sowas machen? Das hätte ja noch viel schlimmer ausgehen können“, fragt Familienvater Sven.

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Die Scheibe an seinem Auto muss jetzt ausgetauscht werden. Dass nicht noch mehr passiert ist, ist wohl auch mit großem Glück verbunden, wie Manuela Kerti weiß, als sie auf das Loch in der Scheibe ihres Familienautos blickt: „Glaube, dass wir da einen Schutzgengel dabei hatten.“

Die Polizei Braunschweig sucht seitdem nach dem oder den Tätern. Hast du am vergangenem Freitag gegen 15.45 Uhr an der Autobahnbrücke Hansastraße etwas Verdächtiges oder verdächtige Leute gesehen?Falls du Hinweise geben kannst, melde dich unter der Telefonnummer 0531/4763315.

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Den Termin im Möbelhaus wollen die Kertis übrigens nachholen. Die Fahrt findet dann womöglich jedoch über Landstraßen statt. Denn Manuela gibt zu: „Wenn wir fahren und eine Brücke sehen. Dann ist die Angst da.“

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