Braunschweig 

Bosse spricht von bedeutsamer Begegnung in Cremlingen – „Hab das einzig Richtige getan“

Bosse hat bei seinem Konzert in Braunschweig ganz offen über eine bedeutsame Begegnung in Cremlingen gesprochen. (Archivbild)
Bosse hat bei seinem Konzert in Braunschweig ganz offen über eine bedeutsame Begegnung in Cremlingen gesprochen. (Archivbild)
Foto: picture alliance/dpa | Christoph Schmidt

Cremlingen. So ein musikalisches Heimspiel hat definitiv seine Vorteile. Klar, man kennt sich aus. Kennt die Straßen, die Parks, die Läden. Darauf hat auch Bosse bei seinem Konzert im Staatstheater Braunschweig gesetzt – sehr zur Freude der Fans.

Joggen im Prinzenpark, Kuchen und Toast im „Café Härtle“, Kindheit in Hemkenrode, Bosse gerät an diesem Abend etwas ins Plaudern. Und das Publikum feiert's. Kein Wunder, jeder kann damit was anfangen. Der passende Zeitpunkt also für den gebürtigen Braunschweiger, auch über eine schicksalhafte Begegnung in Cremlingen zu sprechen.

Bosse teilt eine spezielle Erinnerung aus Cremlingen

Wann genau das war, daran kann er sich nicht mehr erinnern. Aber offenbar muss es schon einige Jahre zurückliegen, denn Bosse spricht beim Konzertabend über eine schicksalhafte Begegnung bei „Minimal“ in Cremlingen. Den Supermarkt gibt's schon lang nicht mehr. Daraus wurde schon vor einigen Jahren Rewe.

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Das ist Musiker Bosse:

  • Songwriter, Gitarrist, Sänger
  • geboren am 22. Februar 1980 in Braunschweig
  • aufgewachsen in Hemkenrode im Landkreis Wolfenbüttel
  • verheiratet mit der Schauspielerin Ayse Bosse
  • lebt in Hamburg

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Jedenfalls, so erzählt es der Sänger auf der Bühne des Staatstheaters Braunschweig, traf er dort die Betreiber der „Wegwarte“ in Lucklum. Man kannte sich von früher, also musste ein kleiner Plausch natürlich sein. „Hab ich die gefragt: wie geht's? Und die haben gesagt gut und dann haben die mich gefragt, und ich hab gesagt schlecht, mir fehlt noch ein Lied fürs neue Album“, erinnert sich die 41-Jährige.

Diese Einladung war entscheidend für Bosse

Darauf folgte dann prompt die Einladung in den neuen Raum mit dem Klavier in der „Wegwarte“ in Lucklum, die Bosse auch annahm. „Und dann hab ich mich rangesetzt und hab das einzig Richtige getan“, erzählt Bosse weiter. Er hat in die Tasten gehauen und zum Stift gegriffen, um einen Song über seine Pubertät zu schreiben. Über all die Wegweiser, über seine schöne Kindheit, „aber vor allem über die Tristesse der Pubertät auf dem Dorf“.

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Mehr zu Bosse:

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Es ist ein Lied, das mittlerweile allein bei Spotify über 29 Millionen Mail gestreamt wurde. Und es ist ein Song, mit dem bei Bosse der absolute Durchbruch kam: „Die schönste Zeit“. Spätestens dann kannte ganz Deutschland den Musiker aus Hemkenrode. Deshalb ist es auch kaum verwunderlich, dass auch noch Jahre später genau dieses Lied zu denen gehört, die die Fans bei Konzerten am lautesten mitsingen und am meisten feiern. So wie im Staatstheater in Braunschweig.

Beim Bosse-Konzert wurde aber nicht nur gefeiert, es kamen auch ernstere Themen auf den Tisch. Mehr dazu liest du hier >>>>. (abr)

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