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Braunschweig: Alarm im Storchennest! Ist HIER etwas Schlimmes passiert?

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Braunschweig ist von der Einwohnerzahl her die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. In der Großstadt im Südosten des Bundeslandes leben knapp 250.000 Menschen. Braunschweig kann auf eine große Historie zurückblicken.

Braunschweig. 

Was ist los im Storchennest zwischen Broitzem und Stiddien in Braunschweig? Offenbar nichts mehr. Einige Tage lang ging dort nämlich gar nichts mehr.

Doch wo sind die Störche aus dem Braunschweiger Nest hin? Und was ist mit den Eiern passiert? Pro Natur Braunschweig Südwest hat einen traurigen Verdacht.

Braunschweig: Alarm im Storchennest! Was ist mit den Babys passiert?

Ein leeres Storchennest ist in diesen Tagen ein traurige Anblick. Vor allem, wenn wenige Tage zuvor noch gebrütet wurde. So wie in dem Nest zwischen Broitzem und Stiddien. Das hat der Braunschweiger Verein immer im Blick. Da fällt natürlich auch schnell auf, wenn etwas anders ist.

Und das war am 20. beziehungsweise 21. Mai soweit. Denn in diesem Zeitraum haben die Störche das Nest offenbar verlassen. Die Malteser haben dann mit einer Drohne in das Nest geschaut, um zu gucken, ob dort noch Eier liegen. Denn die Tiere hatten zuvor schon etwa vier Wochen gebrütet.

„Es war komplett leer“, sagt Klaus Hermann, Vorsitzender Pro Natur Braunschweig Südwest, gegenüber News38. Weder tote Küken, noch Eier oder Eierschalen seien dort zu finden gewesen. Auch unter dem Nest: Nichts. „Ich gehe davon aus, dass ein Waschbär oder ein Greifvogel das Nest geräumt hat“, erklärt Hermann.

Braunschweiger Verein mit schlimmer Vermutung

Eher tendiere der Vorsitzende aber zu einem Greifvogel, denn am Stamm des Nestes ist eine Folie angebracht, die das Hochklettern für einen Waschbär unmöglich machen soll. Die Theorie mit dem Greifvogel decke sich auch mit einer Beobachtung einer Frau, die gesehen habe, dass ein Roter Milan die Störche genau in dieser Zeit attackiert habe.

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„An die Eier wird ein Milan nicht gehen, aber vielleicht waren die Küken schon geschlüpft, dann werden sie von dem Milan komplett mitgenommen und im eigenen Horst verfüttert worden sein“, schätzt Klaus Hermann. Damit würde das Storchenpaar das traurige Schicksal der Störche Fridolin und Mai teilen. Das Paar aus Gifhorn hat alle Babys verloren (hier liest du mehr zur Ursache).

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Der Verein Pro Natur Braunschweig Südwest hat aber Hoffnung, dass es doch noch Nachwuchs geben kann zwischen Broitzem und Stiddien. Denn aktuell sitze dort wieder ein Storch. „Vielleicht versuchen sie ja eine zweite Brut….“ (abr)