Harz 

Harz: Nationalpark spricht Warnung aus! „Akute Gefahr für Leib und Leben“

Im Harz kann es am Wochenende gefährlich werden.
Im Harz kann es am Wochenende gefährlich werden.
Foto: imago images/Martin Wagner

Wer im Moment zu einer Wanderung in den Harz aufbricht, der sollte sich in Acht nehmen.

Denn die Mitarbeiter des Nationalparkes Harz warnen vor Wanderungen in die Wälder. Diese können zurzeit lebensgefährlich enden.

Wandern im Harz kann zurzeit lebensgefährlich sein

Das liegt an einem Sturmtief, das am Wochenende im Harz erwartet wird.

„Für den Brocken sind schwere Sturmböen vorausgesagt. Bereits jetzt gibt es erste starke Böen. Vor dem Betreten der Wälder wird daher dringend gewarnt. Hitze und Trockenheit haben viele Bäume zum Absterben gebracht oder destabilisiert. Es ist mit herabbrechenden Ästen, umstürzenden Bäumen und fliegenden Kronenteilen zu rechnen“, heißt es vom Nationalpark im Harz.

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Und da der Borkenkäfer viele Bäume im Harz am Brocken schon vorher von innen heraus geschwächt hat, können sie leichter brechen als sie es sonst vermutlich tun würden.

Forstwirte sind nicht im Wald, um Wege freizuschneiden

Solange diese Gefahrensituation besteht, sind auch die Forstwirte nicht im Wald unterwegs, um Wege aufzuschneiden. Das werden sie allerdings zügig nach Abklingen des Sturms tun.

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Das ist der Harz:

  • ist ein Mittelgebirge in Deutschland
  • liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • der Höchstpunkt ist der „Brocken“ in Sachsen-Anhalt
  • wurde bis ins Mittelalter „Hart“ genannt

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„Durch das stürmische Wetter besteht im Wald eine akute Gefahr für Leib und Leben, weil Äste herunterfallen oder sogar Bäume entwurzelt werden können. Während des Sturmes und auch in den ersten Tagen danach sollte deshalb auf Waldbesuche unbedingt verzichtet werden. Bitte nehmt die Warnungen ernst!“, appellieren die Mitarbeiter inständig an mutmaßliche Spaziergänger und Wanderer. (fb)