Harz 

Harz: Spezielle Entdeckung im Nationalpark – das gab es dort bisher noch nicht

Das ist der Harz

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Ilsenburg. Neuigkeiten aus dem Nationalpark im Harz!

Im Oktober wurde eine besondere Entdeckung im Nationalpark Harz gemacht – die es so noch nicht gab, sagt ein Sprecher.

Harz: Spezielle Entdeckung im Nationalpark

Wer im Herbst durch die Wälder spaziert, trifft sicherlich einmal öfter auf Sammler, die in der Gegend umherstreifen. Denn der Herbst ist Pilzzeit und bekanntermaßen die beste Zeit, um Maronen, Steinpilze, Pfifferlinge und Co. zu ergattern.

Doch die Pilze müssen nicht immer im Korb landen, sondern können auch einfach bestaunt werden. Vor allem, weil nicht jeder essbar ist.

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Im Nationalpark im Harz ist jetzt eine bislang eher seltene Pilzgattung aufgetaucht. „Drei Stachelbart-Arten konnten in diesem Jahr im Nationalpark Harz nachgewiesen werden“, sagt ein Sprecher. Im Oktober wurde erstmals der Igel-Stachelbart in einem Laubwaldgebiet bei Ilsenburg gefunden.

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Harz: Das hat es mit den Stachelbärten auf sich

Doch was sind Stachelbärte eigentlich? Dabei handelt es sich um Xylobionten, also Holzbewohner. Sie kommen als Wundparasiten an lebenden Bäumen oder an Totholz vor.

Die großen Mengen abgestorbener Bäume bieten nun für die Pilze einen willkommenen Lebensraum – so auch für die Stachelbärte. In Europa spricht man von vier nennenswerten Arten, wobei eine Art an Tanne vorkommt, welche im Harz nicht heimisch ist. (dpa/abr)

Mehr aus dem Harz: Dramatische Szenen – Wanderer trotz Sturmwarnung auf dem Brocken

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