Harz 

Harz: Ein McDonald's auf dem Brocken? Auch seinetwegen gibt's das nicht!

Braucht der Harz auf dem Brocken einen McDonald's?
Braucht der Harz auf dem Brocken einen McDonald's?
Foto: IMAGO ( Christian Thiel

Wernigerode. Braucht der Harz auf dem Brocken einen McDonald’s?

Für einen Mann wäre das wohl das größte Horror-Szenario – Friedhart Knolle, ein Urgestein des Nationalparks Harz.

Harz: Anträge soll es bereits gegeben haben

„Ich weiß noch genau, wie mein Vater damals sagte: 'Friedhart, die Grenze geht auf, wir müssen uns um den Brocken kümmern. Wenn wir uns jetzt nicht engagieren, kommt da ein McDonald’s hin.‘ Genau solche Anträge kamen dann später auch. Zuerst hatte ich die historische Dimension des Satzes gar nicht verstanden“, sagte Knolle – frisch im Ruhestand – dem „Harz Kurier“.

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Das ist der Brocken im Harz:

  • ist 1.141 Meter hoch
  • und damit das höchste Gebirge im Norden
  • ist extrem beliebt bei Wanderern
  • gehört zu Wernigerode (Sachsen-Anhalt)
  • du kannst mit einer alten Dampflock hoch- und runterfahren

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Er wurde damals, als der Nationalpark Harz in Planung war, befristet als Mitglied der Planungsgruppe angestellt. 1994 übernahm er die die Leitung des Sachgebietes „Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit“.

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Seit dem 31. Oktober ist Knolle Rentner – doch nicht ganz freiwillig. So will es das Gesetz. Für die Zukunft des Nationalparks im Harz hat er ein gutes Gefühl: „Er ist akzeptiert und ein wesentlicher Strukturbeitrag für Tourismus und Regionalentwicklung.“

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Vor allem die Vereinbarkeit der Parkidee und des Tourismus könnten laut „Harz Kurier“ aber schwierig werden. Für Knolle ist jedoch klar: Natur- und Umweltschutz im Harz gehen vor. (ldi)